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Autor Thema: Digitalvideokamera Sony TVR 30  (Gelesen 2565 mal)
Britt
keine Tüte mehr ...
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Beiträge: 2


« am: 22. Dezember 2001, 21:39:05 »

guten Abend

Ich habe eine Sony TVR 30
laut Beschreibung ist es möglich die Kamera als aufnahmemedium zu benutzen um Fernsehsendungen oder Videofilme aufzunehmen.
Mittlerweile habe ich alles versuch das einzige was ich bekomme ist der Ton, kein Bild auf dem Kameradisplay zu sehn.
Videorekorder ist ein Monogerät
habe es versucht über das mit gelieferte Adapterkabel und auch über S Videoanschluß.

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Jochen
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« Antworten #1 am: 23. Dezember 2001, 16:55:14 »

Hallo Britt,
wenn das Teil einen analogen PAL-Video-Eingang hat, sollte diese Funktion eigentlich in der Bedienungsanleitung so beschrieben sein, daß es auch funktioniert. (Die europäischen Camcorder hatten lange Zeit nicht"mal einen digitalen Eingang, weil dann höhere Zölle bzw. Steuern fällig werden.) Sollte es sich allerdings um ein US-Gerät handeln, wird das Vorhaben vermutlich an der Verschiedenheit der Fernseh-Normen scheitern: Ein deutsches TV-Gerät liefert ein PAL-Signal, US-Camcorder "verstehen" aber nur NTSC. Es gibt bei Elektronik-Händlern (www.elv.de z.B., wenn ich nicht irre) Umsetzer, die aber nicht ganz billig sind, und bei denen wohl auch die Bildqualität leidet, jedenfalls bei den preisgünstigeren Geräten.

Der richtige Ansprechpartner wäre der Fachhändler, vorzugsweise aus der TV-Branche. Vielleicht sind im Internet auch noch geeignetere Foren zu finden, als dieses eher auf fotografische Fragen ausgerichtete. Ich weiß nicht, ob Webmaster Michael "Muße" hat, in den nächsten (Feier-)Tagen zur Lösung dieses Problems beizutragen.

Aber etwas ganz anderes: So ein HighTech-Camcorder ist ja sehr teuer und eigentlich VIEL zu schade, um damit Fernsehsendungen aufzunehmen! Der Video-Kopf rotiert meines Wissens mit 6000 Umdrehungen pro Minute (oder waren"s sogar 9000?), was nicht ganz ohne Abnutzung möglich ist. Folglich haben diese Mini-Geräte eine durchaus begrenzte Kopf-Lebensdauer (und Ersatz ist teuer), sollten also möclichst nur dafür verwendet werden, wofür sie vorgesehen sind, nämlich "mobil" Video-Aufnahmen zu machen.

Schon für wiederholte TV-Wiedergabe sind sie eigentlich zu schade. Noch beim Vorgänger-System Hi8 (sehr viel geringere Kopf-Drehzahl, wohl 1500 Upm) wurde für die Wiedergabe ein Standgerät empfohlen, um den Camcorder, speziell den Video-Kopf, zu schonen - was natürlich dem Erfinder Sony erhebliche weitere Absatzmöglichkeiten eröffnete. Leider sind die wenigen angeboteten DV-Recordermodelle so unverschämt teuer, daß gegenüber Camcordern kein Preisvorteil besteht: Das ist also - zumindest derzeit - kein Ausweg. Deshalb sollte man für Fernsehaufzeichung nach Möglichkeit normale Standgeräte verwenden, nicht zuletzt, weil die vergleichsweise robusten Kassetten auch erheblich billiger sind.

Sofern beste Qualität gewünscht wird, bietet sich S-VHS an: Die Qualität ist inzwischen über jeden Zweifel erhaben, und die Gerätepreise sind schon vor Jahren weit unter 1000 DM gerutscht; auch sind diese Maschinen etwas handlicher geworden, v.a. schmaler. Es gibt inzwischen Geräte von JVC, die durch trickreiche Technik - "dynamic drum" oder so ähnlich - stufenlose Zeitlupe ermöglichen, soweit ich weiß. Weiterhin soll es Möglichkeiten geben, die preisgünstigen VHS-Bänder ohne nennenswerte Qualitätseinbußen auch für S-VHS zu verwenden.

Wenn auf die Schnelle eine Sendung aufgenommen werden soll, und das Anschlußproblem ist (noch) nicht gelöst, bleibt mit dem Camcorder eigentlich nichts anderes übrig, als ihn vor dem Fernseher aufzubauen (auf einem Bücherstapel, oder wie auch immer) und das Bild vom Schirm abzufilmen. Das ist zwar weit vom Optimum entfernt, aber funktionierte zumindest mit Hi8 ganz gut, wie ich vor Jahren einmal ausprobiert habe.

Gruß,
Jochen
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michael Hager
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« Antworten #2 am: 23. Dezember 2001, 20:09:53 »

Hi,
Jochen, was soll ich Deinem Beitrag noch hinzufügen, das Du mir so elegant den Ball zuspielst ;-).
Ich kann auch nicht recht verstehen, wieso die Kamera für Aufnahmen von Analog herhalten soll, dies sollte man doch tunlichst mit dem PC machen, wenn analog und digital zusammengeschnitten werden. Auch wenn die TRV-30 eine der wenigen Kameras ist, die a) einen analogen Ein/Ausgang haben und noch dazu das analoge Signal in digital umwandeln kann.
Rein technisches klappt die Aufnahme von analog wie im Handbuch beschrieben und da der Ton schonmal ankommt, liegst Du mit Deiner Vermutung, das da evtl. ein NTSC-Gerät gekauft wurde gar nicht so verkehrt. Die TRV-30 kann zwar NTSC wiedergeben, aber eben nicht aufnehmen!
Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Britt ist hier schon richtig :-)
Dieses Forum hier ist nicht nur auf Foto ausgerichtet, sondern extra für Britt und Mitstreiter(innen) wurde ein Videobereich angelegt. Dieser sollte von dem Kollegen Herrn Deters betreut werden, der sich hier bestens auskennt. Leider ist Kollege Deters z.Zt. arg eingespannt gewesen, so daß er hier noch nicht in Erscheinung treten konnte :-(
Mein Tipp: eine AV/DV-Karte für den PC kaufen und auf diesem den Film dann zurechtschneiden und die Kamera wirklich nur als reine Aufnahme-Einheit nutzen. Sicher dazu ist sie zu teuer gewesen, aber gerade weil dem so ist und die Lebensdauer des Minikopfes wirklich nicht so lang ist, würde ich die Kamera wie ein rohes Ei behandeln und nicht als Recorder mißbrauchen.
Auch wenn dies wieder als Eigenwerbung ausgelegt wird:
Wir werden den Bereich Video in wenigen Tagen stark erweitern und auch Schnittsteuer-, Firewire- und Spezial-Karten für PC und Notebook anbieten.
Für 299 Euro gibt es dann z.B. die AV/DV-Editingkarte "Andi", die sowohl AV als auch DV Ein/Ausgänge besitzt und für das Zusammenschneiden und Mixen von Analog/Digital-Aufnahmen hervorragend geeignet ist. Dank 5:1 Kompression entspricht die Qualität der einer hochwertigen DV-Kamera und somit ist verlustfreie Bearbeitung möglich!

ciao ... michael
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Jochen
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« Antworten #3 am: 25. Dezember 2001, 14:47:20 »

Hallo Michael,
wenn sich einer schon so abrackert wie Du und nachts und an Wochenenden und Feiertagen nahezu unermüdlich seine Seiten und sein Forum betreut, habe ich an dezenter "Eigen-Werbung" eigentlich nichts auszusetzen.

Diese Art der Kontaktaufnahme mit (potentiellen) Kunden ist doch die sympathischste aller denkbaren: die fachliche Beratung und die Vertrauenswerbung, indem u.a. per Forum demonstriert wird, daß es sich um einen kompetenten Partner handelt, nicht um irgendeinen Wohnzimmer-Unternehmer, der gerade "mal ein paar Angebots-Seiten zusammenschustern kann und denjenigen, die auf ihn hereinfallen (z.B. falsch "beraten" werden, endlos auf bestellte Ware warten...), den letzten Nerv raubt. Irgendwovon muß der Webmaster ja leben, folglich auch sein Brötchengeber!

Ich hoffe, Foto-Erhardt verdient auch in Zukunft genug, um einen Service wie dieses Forum aufrecht zu erhalten. Also von meiner Seite jedenfalls die allerbesten Wünsche auch für das nächste Jahr und die weitere Zukunft.
Jochen
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Britt
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« Antworten #4 am: 26. Dezember 2001, 18:28:59 »

Vielen Dank für die Mühe die ihr euch gemacht habt.
Ich denke so komme ich weiter .
es ist toll das es dieses Forum gibt
Gruß Britt
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