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Autor Thema: SW-Fotografie  (Gelesen 1253 mal)
Anonymous
Gast
« am: 26. Oktober 2001, 11:47:40 »

šbernommen aus dem alten Forum
Beitrag vom
Montag, 6 August 2001, um 3:32 p.m.

Hallo Leute, ich hab da ein kleines Problem!Seit kurzem fotographiere ich auch schwarz-weiß und bin mit den Ergebnisse eigentlich gar nicht zufrieden!! Ich hab mir auch schon einen grün, einen gelb-orange und einen hellroten Filter zugelegt! Irgendwie werden die Aufnahmen nur dunkler. Kontraststeigerung nicht zu erkennen! Effektveränderung durch anderen Filter auch nicht zu erkennen!!
Was mach ich falsch???
Die Filme lass ich im heimischen Fotolabor entwickeln und auf Papier ziehen!
Bisher Portrait mit grün-Filter aufgenommen, Landschaft mit allen dreien!

Danke schon jetzt für die Antworten!
Stephan
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Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 26. Oktober 2001, 11:48:54 »

Re: SW-Fotografie
Jörg-Christian -- Montag, 6 August 2001, um 4:07 p.m.

Hi,
lass mich raten, Du benutzt einen Ilford Delta... .
Spaß beiseite, was heißt "lasse entwickeln"? Du kannst eine Menge Kontrast rausholen, wenn Du"s selber machst. Falls es wirklich am Material liegen sollte, versuch" mal einen Agfa APX100 und den entwickelt in Agfa Rodinal, wenn da kein Kontrast aufkommt, machst Du wirklich was falsch ;-)
Gruß, J-C.

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Re: SW-Fotografie
Stephan Lauster -- Dienstag, 7 August 2001, um 6:40 a.m.

Hi Jörg-Christian,
ich lass entwickeln weil mir das Equipment - noch - fehlt. Benutzt habe ich bisher einen Ilford Delta, einen Kodak TMX 100 (oder so ähnlich) sowie einen Ilford 400 (der für den C41-Prozeß, allerdings als s/w entwickeln lassen).
Von dem Agfa hab ich noch nichts gehört/gesehen!!
Den Gedanken ans selbst entwickeln hatte ich auch schon, aber da macht mir meine Frau noch einen Strich durch die Rechnung - ich solle lieber ein paar Strampler für die Tochter holen...;-)

So long,
Stephan

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Re: SW-Fotografie
Jörg-Christian -- Dienstag, 7 August 2001, um 10:26 a.m.

Hi,

hätte ich man auf den Delta gewettet, der T-Max verhält sich ähnlich Kontrastarm. Die Deltas sind überlegen in ihrer kornstruktur, allerdings kommen die Kontraste fast immer flau, besonders wenn man die Filme aus dem Großlabor bekommt. Abhilfe schafft da nur eine Entwicklung in Tetenal Ultrafin. Also versuch" mal einen anderen Film, wie gesagt, der APX100 ist vom Kontrastverhalten her sehr gut. Am besten ist aber wirklich die Handentwicklung (beim APX gekippt, nicht gerollt), wer das einmal gesehen hat, gibt nir wieder einen Film weg...
Gruß, J-C.

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Re: SW-Fotografie
Stephan Lauster -- Dienstag, 7 August 2001, um 10:47 a.m.

Ok, ich probier ihn mal aus. Mal kucken was das Fotolabor daraus macht.
Wenn nix gut kauf ich Strampler UND eigenes Labor:-)
Apropos: Was sollte man investieren und worauf muss man da so achten??
Gruß
Stephan

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Re: SW-Fotografie
Jörg-Christian -- Dienstag, 7 August 2001, um 11:08 a.m.

Hi,

kauf am besten ein Set von Jobo (1500er Dose mit 1 Spirale für 1 Film und Cascade Schnellwascher) für unter 100 Mark. Für den Anfang reicht ein 1500er, die 2500er Dosen sind zwar wegen ihrer Größe besser (schönere Umspülung der Filme), aber auch entsprechend teurer. Wenn es denn mehr als 2 KB Filme oder MF sein soll, gibt"s die Multitank Dosen für etwa 30 Mark mehr...

Gruß, J-C.

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Re: SW-Fotografie
Stephan Lauster -- Dienstag, 7 August 2001, um 11:29 a.m.

Hallo Jörg Christian,

ist ja gar nicht so teuer wie ich dachte - allerdings dachte ich auch, es käme auf den
Abzug darauf an, nicht unbedingt auf die Entwicklung. So wie ich Dich jetzt verstehe kommt
es auf die Entwicklung an und nicht auf den Abzug!!!
Du rätst mir also selbst zu entwickeln und die Abzüge der Negative im Labor machen zu lassen???
Und was heißt "MF"??

Danke und Gruß
Stephan

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Re: SW-Fotografie
Jörg-Christian -- Dienstag, 7 August 2001, um 1:36 p.m.

Hi,
MF heißt Mittelformat...
Also, raten kann ich Dir nur, alles selber zu machen, kostet aber Zeit und Geld. Nach meiner Erfahrung kann ein Großlabor eher einen gut entwickelten S/W-Film abziehen (da kann es bei gutem Kontrast kaum flaue Bilder produzieren), als wenn es alles komplett macht. Wenn Du selber abziehen willst, wird"s ungleich teurer und zeitintensiver (wenn Du aber wirklich ernsthaft S/W betreiben willst, wirst Du nicht drumrum kommen). Eine lohnende Alternative hätte ich aber noch: S/W Dias!! Leider kennen das noch viel zu wenig Leute, obwohl"s ein alter Hut ist. Der einzige konventionelle Film am Markt ist der Scala200 von Agfa, ist leider in der Entwicklung genauso teuer wie beim Kauf (beides 15 Mark), macht aber sehr schöne Bilder, die auch in jeder "normalen" Farbdiaschau für wohltuende Abwechselung sorgen. Daneben gibt"s den Sofortbilddiafilm von Polaroid - mein absoluter Favorit und Liebling!! Exotisches Material mit ungeschlagenen Kontrastwerten, muss man einfach mal projiziert erlebt haben. Leider sind auch diese Filme recht teuer, und man braucht zum Selbstentwickeln den passenden Prozessor (um die 250,-). Dafür dauert"s auch nur 3 Minuten ohne jegliche Panscherei, also was für Leute in Zeitnot. Von den S/W Dias lassen sich übrigens problemlos in jedem besseren Fotoladen vernünftige Abzüge und Poster machen. Wenn ich mit dem Polaroid fotografiere, ist das derzeit meine favorisierte Lösung gegenüber Negativ und Handabzug...
Gruß, J-C.
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michael fischer
Eintagsfliege ?!
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« Antworten #2 am: 08. November 2001, 13:13:08 »

Hallo
nach all den vielen Tipps zum Selbstentwickeln
versuch es mal mit einem Fotofachlabor
die können so was nämlich bestens
Man zahlt zwar für Entwicklung und Kontaktbogen etwa genau so viel wie für Entwicklung und 36 S/W-Bilder bei dm, Saturn oder wie sie auch alle heißen; aber die ergebnisse sind überzeugend; und Wünsche kann man dort auch anbringen!
mfg Michael
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Weber
weiss mehr
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« Antworten #3 am: 08. November 2001, 13:48:42 »

Hi, darf ich mal folgenden "ketzerischen" Vorschlag in den Raum werfen ?

Wäre es nicht auch möglich die unbefriedigenden - weil flauen SW-Abzüge - auf den Scanner zu legen und dann am PC
nachzubearbeiten Huch

Zugegeben, was nicht auf dem Papierabzug drauf ist an Detailzeichnung bekomme ich auch nicht wieder - aber aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ich durch die Bildbearbeitung am PC auch Details herausarbeiten kann, die ich mit dem bloßen Auge auf dem Originalbild garnicht gesehen habe.

Nichts für ungut !!!

Grüße, Weber



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s3fan
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« Antworten #4 am: 14. November 2001, 23:28:34 »

Hi, na da möchte ich auch mal einen "ketzerischen" Gedanken in den Raum werfen ?

Wie sieht es denn mit den Belichtungszeiten/Blendenwert beim "Knipsen" aus ? - also wenn die Negative flau sind    ( ich gehe davon aus, das die Negativentwicklung mit nicht überlagerten Entwickler und fachmännisch erfolgte ) gibts doch kaum einen Film der nicht entsprechend seiner Körnigkeit guten Kontrast bringt.

Also ich würde erst mal sehen ob bei der Aufnahme nicht irgend ein Fehler die Ursache ist.
Auch mit Filter sollte man bei normalen SW-Aufnahmen sehr vorsichtig sein, höchstens einen gelben für den Wolkenkontrast

Gruß vom s3fan
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