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Autor Thema: SW-Bilder  (Gelesen 1041 mal)
Anonymous
Gast
« am: 30. Oktober 2001, 15:01:35 »

Hallo,
ich möchte einige alte schwarz-weiß Familienfotos abfotografieren.
Kann mir jemand Tipps geben, wie ich mit einfacher Ausstattung (keine Fotolampen oder Studioausrüstung vorhanden) halbwegs vernünftige Ergebnisse erzielen kann?
Welcher Film eignet sich am besten?
Besten Dank für eure Antworten.
Gruß Andreas

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Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 30. Oktober 2001, 15:02:18 »

Schreib doch mal, was im Endeffekt bei der Aktion herauskommen soll. Welches Equipment steht Dir zur Verfügung? Wie groß sind die Vorlagen?

Scharfe Reproduktionen von ebenen Vorlagen wie Fotografien sind nicht ganz trivial, da die üblichen Objektive nur relativ kleine Abbildungsmaßstäbe zulassen. Ich habe eine solche Aktion mit Stativ, Makroobjektiv und Tageslicht durchgeführt.

Die Filmfrage ist davon abhängig, wie das Ergebnis aussehen soll. Wennn Du wiederum SW-Abzüge haben willst und nicht über eine eigene Dunkelkammer verfügst, sind chromogene SW-Filme (werden im C-41-Negativ-Standardprozeß wie Farbfilme entwickelt) das sicherste. Ilford XP-2 oder Kodak T-400CN kommen in Frage. Davon kann man, wie echte SW-Abzüge machen lassen (nicht ganz billig) oder Abzüge auf Farbpapier, die dann in der Regel einen Farbstich haben, der aber u.U. ganz gut zum Foto passen kann. Das geht natürlich auch bei den richtigen SW-Filmen, die aber in Großlaboren nicht vernünftig entwicklelt werden, da jeder Filmtyp andere Prozeßzeiten erfordert.

Die Frage ist, ob Du nicht günstiger fährst, wenn Du zum Fotohändler gehst und auf der Tüte das Kreuz bei "Bild vom Bild" machst.

Gruß

Rainer

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s3fan
keine Tüte mehr ...
**
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« Antworten #2 am: 14. November 2001, 23:57:27 »

servus Andreas,
also wenns nur für den Hausgebrauch sein soll, reicht ein
möglichst feinkörniger Film, sehr helles Tageslicht, eine planaufliegende nicht spiegelnde Vorlage, ein fester Halt und (allerdings)eine Spiegelreflex. Evtl das Objektiv mit Zwischenring (ich habe als Jüngling sogar nur ein Brillenglas vor dem Objektiv genutzt).
Mit richtigem "Handwerkszeug" wäre es natürlich besser, aber ich habs früher auch nicht gehabt- und es ging trotzdem.

viel Erfolg - s3fan
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