24. Mai 2012, 05:58:59
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Autor Thema: Blitz: für s Auge schädlich?  (Gelesen 2080 mal)
Bildrian
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Beiträge: 115


« am: 27. Mai 2002, 13:39:36 »

Hallo,

des öfteren habe ich in Photozeitschriften entdeckt, dass Fotos mit sehr wenig Abstand gemacht wurden, und die Personen auf dem Bild direkt in die Kamera geschaut haben...

Ist das nicht für die Augen schädlich?

Bitte um Aufklärung!

Beste Grüße
Berni
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Joerg-Christian
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« Antworten #1 am: 27. Mai 2002, 16:40:09 »

Hi,

sicherlich wird auf den meisten Blitzgeräten ein Bouncer gesessen haben (oder ist ein Tele verwendet worden?), ansonsten wirken direkt geblitzte Aufnahmen aus kürzerer Distanz doch recht "flach". Einige wenige direkte Blitze werden sicherlich nicht schädlich sein (natürlich sollte man sein Auge nicht an den Reflektor halten und abdrücken, schon alleine der Hitzeentwicklung wegen), aber man sollte es wohl nicht übertreiben. Von Metz gibt es einen Televorsatz für die großen Stabblitze, dort steht ausdrücklich dabei, dass man doch bitte einen Mindestabstand einhalten soll, da der Fokusvorsatz den Blitz wohl ganz ordentlich bündelt... .
PS: Es soll aber durchaus Leute geben, die empfindlich auf Blitze reagieren. Ich habe selber jemand im Bekanntenkreis, der beim Anblitzen sofort einen Migräneanfall bekommt...
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i]Schöne Grüße, J-C[/i]  Zwinkernd
michael Hager
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« Antworten #2 am: 27. Mai 2002, 17:44:43 »

J-C hat (wie bislang immer) recht!
Der Vorsatz von Metz darf nur bei Entfernungen über 6m zum Motiv genutzt werden, ansonsten besteht die Gefahr der Erblindung!
Ähnlich sieht es bei sehr kurzem Abstand und starkem Blitz ohne Lichtwanne aus! Auch hier besteht die Gefahr ein Auge zu "verblitzen".
Besonders empfindlich sind die Augen von Babys, daher werden von unseren Fotografinnen generell keine Babys, die jünger als 3 Monate sind, im Studio fotografiert.

cu ... michael
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wolfgang
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Beiträge: 42



« Antworten #3 am: 27. Mai 2002, 21:04:19 »

Hi

@ michael
das mit dem erblinden ist wohl etwas übertrieben, oder?
eine blendung mit anschliesenden "punkten" vor den augen ja. hatte das schon öfters beim testen oder versehendlichm auslösen des blitzs.

beim wig und mig schweissen mit den schutzgasen, besonders mit argon, entstehen sehr hohe lichtwerte. diese blenden aber nur. im lichtbogen mit zusatz von "schutzgasen" entstehen gammerstrahlen ähnlich wie von der sonne, nur ca 10 "zehn" mal stärker. folge bei zu langer und schutzloser bestrahlung für das auge: hornhat im auge schwillt an und man glaubt der ganze sand der nordsee ist im auge. da helfen tropfen und nach einpaar stunden ist der spuk vorbei. ich kenne keinen schweisser der davon erblindet ist.

also kann doch eigendlich ein blitzlicht nicht stärker sein, zumindest keine schädlichen gammastrahlen erzeugen. nur eine kurzfristige blendung.

gruß wolfgang


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michael Hager
Administrator
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Beiträge: 1946



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« Antworten #4 am: 27. Mai 2002, 23:11:21 »

Hi Wolfgang,
das "erblinden" bezog sich auf den Teletubus von Metz in Verbindung mit einer Metz CT45 - Auszug aus dem Original-Warnhinweis der Firma Metz.
Probiert habe ich dies praktisch logiscgerweise noch nicht - ich habe auch schon einmal versucht irgendwas zu diesem Thema im Inet zu finden - leider Fehlanzeige - insofern warne ich erstmal allzu Neugierige.
Beim "Verblitzen" bekommt man so "hübsche" Kreise und Sterne in die Augen, echt unangenehm - in wie weit die Netzhaut oder das Auge auf Zeit geschädigt wird mwage ich nicht zu sagen.
Gleiches gilt für das Schweißlicht - ist dieses mit einem direkt in das Auge gerichteten und gebündelten Blitzlich vergleichbar? Sorry, habe noch nicht geschweißt ...

Ich zumindest nehme bei einem allzu nahem Portait oder einem Foto nur vom AUge lieber eine schwache Taschenlampe um einen "Lichpunkt" ins Auge zu bekommen und kein Blitz - vorsichtig ist die Mutter ...

cu ... michael
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Konicaphile
keine Tüte mehr ...
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Beiträge: 3


« Antworten #5 am: 14. Juli 2002, 17:59:16 »

 :-o

Die Lichtbogenstrahlung .... () .....die bei längerer oder häufiger Einwirkung zur Trübung der Augenlinsen ("Grauer Star") führen können und ultravioletten Strahlen, die zur "Verblitzung" der Augen führen und die Netzhaut dauerhaft schädigen können.

Aus dem Arbeitschutz.

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