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Autor Thema: Tips/Objektivwahl für 4 Monate Motorrad Indien - Deutschland  (Gelesen 336 mal)
Anonymous
Gast
« am: 30. Oktober 2001, 14:42:58 »

šbernommen aus dem alten Forum
Beitrag vom
Dienstag, 23 Oktober 2001, um 12:51 p.m.

Hallo Allerseits!

Nächstes Jahr werde ich zu einer Motorradtour Indien - Deutschland starten. Momentan stelle ich gerade meine Fotoaussrüstung zusammen.

Fest steht schon der Kamerakörper (Nikon F65)und
ein 24er Festbrennweite.

Was mir jetzt noch fehlt wären Test/Berichte für 1 bis 2 andere Obkjektive. Ich schwanke gerade zwischen einem 28-200er oder 2 Objektiven die sich diesen Bereich (28-200) teilen.

Habt Ihr Tips/Testberichte/Empfehlungen für mich?
Wichtig ist halt eine gewisse Stabilität des Objektives (Motorradvibrationen) und Verträglichkeit gegenüber den durchfahrenen Klimazonen (von subtropisch über Wüste bis Gebirge ist alles dabei).

Das ganze sollte auch _relativ_ günstig sein... (ja ich weiß:: bei Objektiven günstig und gut unter einen Hut zu bringen ist schwierig...)

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Stef


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Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 30. Oktober 2001, 14:44:48 »

Re: Tips/Objektivwahl für 4 Monate Motorrad Indien - Deutsch
Rainer Hey -- Dienstag, 23 Oktober 2001, um 2:39 p.m.

Stabilität und moderne AF-Objektive - das sind zwei Welten, die wenig Berührungspunkte haben, vor allen Dingen wenn die Objektive bezahlbar sein sollen. Wenn Du es trotzdem wagen willst, würde ich aus den hier schon oft diskutierten prinzipiellen Grunden keines der Superzooms kaufen, sondern den Brennweitenbereich aufteilen. Ich fahre auch Motorrad (allerdings nur Straßentouren) und fühle mich immer am wohlsten, wenn ich eines meiner Steinzeitgehäuse (mechanischer Verschluss, nur Belichtungsmessung braucht Batterie) mit einer Festbrennweite dabei habe. Für eine solche Expedition, wie Du sie planst, würde ich generell ein zweites Gehäuse mitnehmen. Aurüstungen mit der damals üblichen Haushaltsmischung an Brennweiten (28mm, 50mm, 135 mm) werden gebraucht oft für DM 300.- angeboten; durchaus brauchbare Zoomobjektive kosten selten mehr als DM 100.-. Ende der 70er/Anfang der achtziger Jahre waren diese Teile mechanisch um Größenordnungen stabiler als die aktuellen Joghurtbecher. Das ist alles natürlich sehr subjektiv und nur als Denkanstoß gedacht. Ich würde an Deiner Stelle auch mal in Motorrad-Foren nachfragen. Falls Du http://www.possi.de/ noch nicht kennst, unbedingt ansehen. Unter dem Link "Motorradtips" findest Du auch Tips zur Fotografie.

Gruß

Rainer

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Link war falsch
Rainer Hey -- Dienstag, 23 Oktober 2001, um 2:46 p.m.

Die URL zur Hauptseite stimmt schon, allerdings hat die Fotografie einen eigenen Link "Fotografie" im linken Frame. Der Autor rät übrigens generell von Zoomobjektiven ab, weil sie die Touren nicht überstanden haben. Und es ging "nur" um die alten Non-AF-Zooms, die noch relativ stabil sind. Da lag ich meinem Gefühl doch nicht ganz so verkehrt.

Gruß

Rainer

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noch"n Link
Rainer Hey -- Dienstag, 23 Oktober 2001, um 3:14 p.m.

http://www.wirtschaft.uni-kassel.de/Nutzinger/Mitarbeiter/Achim/foto.htm

(URL zusammenflicken, falls umgebrochen)

Das erste Foto ist übrigens ein sehr schönes Beispiel für Vignettierung, hier von einer Sucherkamera verursacht, wie man im Rückspiegel erkennen kann. So sahen meine Urlaubsbilder aus, die ich damals mit meinem seligen Tamron-28-200 Superzoom (inzwischen verkauft) gemacht habe. Ich könnte mich heute noch ärgern.

Gruß

Rainer

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Re: Tips/Objektivwahl für 4 Monate Motorrad Indien - Deutsch
Karl-Heinz -- Dienstag, 23 Oktober 2001, um 9:10 p.m.

Hallo Stef,

Als erstes würde ich den Plan eine F 65 mitzunehmen noch einmal gründlich überdenken. Die F 65 ist IMHO ein billiges Plastding (die glücklichen Besitzer einer F65 mögen mir an dieser Stelle verzeien) dem ich nicht zutraue, eine solche Tour zu überstehen. Generell wäre ich bei einer Kamera mit viel Elektronik sehr skeptisch, ob sie für solche Touren geeignet sind. Ich würde da eher an Kameras wie die F3 oder FM2, FM3 denken. Auch den Brennweitenbereich der Dir vorschwebt, solltest Du noch einmal kritisch betrachten. Warum soll der Bereich ab 28mm losgehen. Wozu dann das 24er? Damit bist Du doch für den Weitwinkelbereich bestens bedient. Ich würde noch eine 50er und eine 135er MF-Festbrennweite mitnehmen. Eine noch längere Brennweite scheint mir hier durchaus entbehrlich. Zooms würde ich nicht nehmen. Erst recht nicht so ein aktuelles Plastiksuperzoom. Bedenke. Du wirst auf Deiner Tour unwiderbringliche Augenblicke festhalten. Du willst Dich doch hinterher nicht ernsthaft über grottenschlechte Fotos eines Billigzooms ärgern? Für so eine Tour ist robustes Equipment gefragt und findest Du nur mit MF Kameras und Objektiven. Was den Preis angeht, gebraucht kaufen.

Gruß Karl-Heinz

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Re: Link war falsch
Weber -- Donnerstag, 25 Oktober 2001, um 1:36 a.m.

Hi, als relativ unbedarfter Knipser hatte ich über die Jahreswende 1987/88 auf einer 6-wöchigen Saharadurchquerung dabei: Rolleiflex SL35E mit 1,8er50mm Objektiv. Mehr nicht !!! ...und ich hab jede Menge Bilderbestellungen meiner Mitreisenden bekommen, mußte mich aufgrund der knappen Ausrüstung eben etwas mehr ums Motiv kümmern als "faul" von einem Standpunkt aus alles abzuzoomen. Habe auf Kodak-Diafilm fotografiert. Es handelte sich um eine Bustour in einem umgebauten alten Linienbus. Diese minimalistische Ausrüstung hat eben durchaus ihren Reiz, vielleicht noch um einen zweifach Tele-Konverter und ein Blitzgerät und Einbeinstativ ergänzt - reicht auch heute noch.

Meine Mitreisenden schleppten zum Teil komplette SLR-Ausrüstungen mit, es waren auch viele Autofocus Sucherkameras dabei und eine Teilnehmerin hatte sich vorher noch eine Nikonos Unterwasserkamera besorgt, des hermetisch dichten Gehäuses wegen. Ärgerlich war nur, daß Sie die Suchermarkierungen nicht beachtete und daher bei Personenaufnahmen häufig die Köpfe fehlten. Aua - das tat weh !!!

Heute würd ich auf so eine Tour wieder eine mechanische SLR-Kamera Kiew 19(Russen-Nachbau der Nikon, auf Foto-Börsen zu finden) mitnehmen. Objektive: 28-70 und 75-300 mm beides Sigma und als Reserve eine kleine Autofocus Zoom-Kamera.

Kleiner Tipp: Filme vorab nach Hause schicken, die Bekannte mit der Nikonos wurde später noch überfallen und ausgeraubt, die Filme hatte ich zum Glück für sie mitgenommen, da ich am Zielort der Tour eher nach Hause flog als sie.

Gute Reise, wünscht - Weber

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Re: Link war falsch
Jörg-Christian -- Donnerstag, 25 Oktober 2001, um 11:12 a.m.

... verkauf" die Filmrechte! :-)))

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Filmrechte bereits vergeben
Weber -- Donnerstag, 25 Oktober 2001, um 1:36 p.m.

Hi, zu spät - den Film gibts schon !!!

Ich vergaß zu erwähnen, daß einer der Mitreisenden die ganze Zeit vorne neben dem Fahrer saß und eine Video-Camcorder-Kassette nach der anderen vollspulte.

Beim heutigen Stand der Technik wärs vielleicht auch überlegenswert einen Digitalcamcorder mit Digi-Shot - Funktion mitzunehmen. Problem ist dann nur von Zeit zu Zeit einen Netzanschluß zum Aufleden der Akkus zu finden.

Weitere Ideee, vor Beginn der Indien-Motorrad-Tour einen interessierten TV-Sender finden, der vielleicht Vorschuß in die Reisekasse für Filmrechte zahlt oder ne Digi-Video-Cam mitgibt.

Grüße, Weber


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