Den Bildern fehlen leider die Aufnahmeparameter, die von der Kamera automatisch in die Bilddatei geschrieben werden (EXIF-Daten). Außerdem ist eine Beurteilung der Bildschärfe anhand der sehr kleinen Bilder nicht möglich.
Deshalb nur allgemeine Tipps:
Fotografieren heißt übersetzt: Zeichnen mit Licht. Ohne Licht kann es kein vernünftiges Foto geben. Wenn es draußen dunkel ist, muß der Fotograf für das Licht sorgen. Es reicht nicht aus, einfach die Kamera aufs Stativ zu setzen. Stimmungsvolle Schneebilder bei Nacht haben immer irgendwelche Lichter mit im Bild (Lichterkette auf einem Baum z.B.).
Hier ein Beispielfoto, das ich mit Google gefunden habe:
http://thumbs.dreamstime.com/thumblarge_96/1163102629sEy597.jpgSicher kein Bild, mit dem man Preise gewinnt, aber es dokumentiert das, was ich sagen will. Bei künstlicher Beleuchtung mußt du auf den Weißabgleich achten. Probiere verschiedene Einstellungen.
Abgesehen davon: Zweige bewegen sich beim leisesten Windhauch. Dadurch entstehen bei Langzeitbelichtungen Verwischer. Es kommt auch auf das Stativ an. Der Bildstabilisator sollte bei Stativaufnahmen abgeschaltet werden. Es empfiehlt sich, mit Selbstauslöser oder Fernauslöser zu arbeten, um die Erschütterung durch die Betätigung des Auslösers zu vermeiden.
Gruß
Rainer