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Autor Thema: Minolta Power Zoom Objektiv verwendbar für neue Digitale Spiegelreflex  (Gelesen 1250 mal)
Jeton
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« am: 17. Dezember 2009, 07:26:15 »

Ich möchte mir eine digitale Spiegelreflexkamera anschaffen und würde gerne von meiner alten Minolta Dynax SPxi das Power Zomm Objektiv (35.80mm,5,6) weiter nutzen. Gibt es digitale Spiegelreflexkamera mit denen das möglich ist?
« Letzte Änderung: 19. Januar 2010, 00:19:25 von Kay » Gespeichert
Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 17. Dezember 2009, 09:58:57 »

Sony hat den Objektivanschluss der Minolta Autofokus-Spiegelreflexkameras übernommen; insofern sollte das Objektiv passen. Das elektrische Zoomen wird aber möglicherweise nicht funktionieren.

Viel Freude wirst du mit dem Objektiv aber nicht haben. Da der Sensor der Einsteiger-Sony-DSLRs kleiner ist als das Kleinbildformat (Faktor 1,5) fehlt dir der Weitwinkel. Die 35 mm wirken wie ein 50mm-Objektiv an einer Kleinbildkamera. Du wirst deshalb die Kamera so oder so mit dem Kitobjektiv 18-55 mm kaufen müssen. Abgesehen davon dürfte die Abbildungsqualität nicht berauschend sein; eien DSLR stellt an ein Objektiv hohe Ansprüche.

Wenn du keine weiteren Objektive hast, würde ich den Umstieg auf eine DSLR ohne Vorlasten planen und mich bei allen Herstellern umsehen.

Wenn du deine Ansprüche, deine fotografischen Vorlieben und dein Budget nennst, kann ich dir gerne den ein oder anderen Tipp geben.

Gruß

Rainer
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« Antworten #2 am: 17. Dezember 2009, 23:30:15 »

Vielen Dank für Deinen Hinweis.

Da ich auch gerne die ein oder andere Videosequenz aufnehmen möchte, tendiere ich zur Pentax k-x, Nikon D5000 oder Canon EOS 500D. Da die Pentax mit einem 18-55mm und 50-200mm 100-150 Euro günstiger zu haben ist als die zwei anderen Modelle, favorisiere ich die Pentax. Die Video-Funktion scheint mir bei der Pentax auch am ordentlichsten zu sein.

Ich habe keine speziellen fotografischen Vorlieben. Bastel gerne mit Bildbearbeitungsprogrammen Montagen und kleine Fotoshows mit Magix. Fülle hin und wieder die Web-Site unseres TT-Vereins mit Sportfotos. Auch hierfür reizt mich die Pentax mit der schnellen Serienbildfunktion von 4.7 Bilder/sec. im Vergleich zur eher langsamen Canon mit 3 Bildern/sec. Dafür wäre eine Austattung schön, die auch bei mäßigen Lichtverhältnissen in der Halle noch gute Ergebnisse (ohne Blitz, stört beim Wettkampf) zeigt. Dann gibts immer Fotokalender für die lieben Verwandten, also ich bin eher ein Allround- und Gelegenheitsfotograf.

Vielleicht hast Du noch einen Tipp für mich.
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Rainer Hey
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« Antworten #3 am: 17. Dezember 2009, 23:41:10 »

Ich kenne die K-X nicht, aber man hört viel Lob.

Wenn Videoaufnahmen für dich wichtig sind, solltest du dir die entsprechenden Spezifikationen genau ansehen, am besten durch vorheriges Herunterladen der Anleitung. Wichtig ist die Framerate in Verbindung mit der Auflösung und ob der Autofokus nachführt, wenn sich das Motiv von der Kamera entfernt. Das ist nämlich ein Problem, weil das schnelle Autofokusmodul für Einzelbilder bei Videoaufnahmen nicht eingesetzt werden kann. Das Modul sitzt nämlich im Kameraboden und bekommt sein Licht über einen Hilfsspiegel hinter dem Hauptspiegel. Wenn dieser wie im Videomodus hochgeklappt ist, kann das AF-Modul nicht arbeiten.

Für Hallensport ist die Lichtstärke des Objektivs der entscheidende Punkt. Mit den Kit-Objektiven kommst du nicht weit. Lichtstärke 2,8 ist das Minimum, besser ist 1,8, was aber nur mit Festbrennweiten realisierbar ist. Solche Objektive sind nicht ganz billig; deshalb lohnt es, das Objektivsortiment inklusive Preisliste mit in die Entscheidung einzubeziehen.

Gruß

Rainer
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« Antworten #4 am: 18. Dezember 2009, 17:42:13 »

Der Fotobereich ist mir schon deutlich wichtiger als die Videoaufnahmen. Dann würde ich lieber ganz auf Video verzichten, mir einen günstigeren Body zulegen und lieber in ein lichtstarkes Objektiv investieren. Ich habe noch ein altes Erbstück mit einem 1,8/50mm Objektiv von Vogtländer. Ob die Kamera noch funktioniert weiß ich nicht aber das Objektiv sollte noch zu gebrauchen sein.

So wie ich dich verstanden habe, würde es vielleicht wie ein 70mm Objektiv an einer DSLR wirken, wäre aber grundsätzlich einsetzbar. Oder gibt es für alte Vogtländerobjektive keine Möglichkeit sie an DSLR einzusetzen?

Zu welcher Kombination würdest Du raten zum Einstieg mit einem lichtstarken Objektiv und einem brauchbaren DSLR Body (unabhängig von meinen alten Objektiven)?
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Rainer Hey
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« Antworten #5 am: 18. Dezember 2009, 20:27:32 »

So wie ich dich verstanden habe, würde es vielleicht wie ein 70mm Objektiv an einer DSLR wirken, wäre aber grundsätzlich einsetzbar.

Je nachdem, mit welchem Kameranschluss das Objektiv ausgestattet ist.

Ein altes Minolta AF 1,7/50 würde ohne Adapter an eine Sony-DSLR passen.

Zitat
Oder gibt es für alte Vogtländerobjektive keine Möglichkeit sie an DSLR einzusetzen?

Kommt darauf an, wie alt. Wenn es wirklich noch aus den Werkhallen von Voigtländer kommt (z.B. für die Bessamatic), ist es uralt; dann gibt es keinen Adapter und es lohnt auch nicht, darüber nachzudenken, weil die Objektive früher nicht so gut vergütet waren.

1974 hat Rollei Voigtländer übernommen und seine Rollei Spiegelreflexkameras auch unter dem Namen Voigtländer vertrieben

http://de.wikipedia.org/wiki/Voigtl%C3%A4nder

Für das Rollei-Bajonett gibt es meines Wissens keinen Adapter auf die aktuellen Systeme. Lohnt vermutlich auch nicht, weil eine DSLR an ein Objektiv sehr hohe Ansprüche stellt. Ich habe einige lichtstarke ältere 50er an meiner EOS adaptiert (Nikon, Pentax M42); die kommen an das EF 1,8/50 für 100 Euro nicht heran. Mechanisch ein Traum, die alten Schätzchen, aber erst ab Blende 5,6 zu gebrauchen.

Heute ist die Ringfotogruppe Inhaber der Marke und vertreibt unter "Voigtländer" allerlei Billigkram aus Fernost. Zwischendurch gab es auch eine Objektivlinie "Voigtländer" mit Anschlüssen für gängige Spiegelreflexkameras; die Objektive waren baugleich mit bestimmten Soligor-Objektiven und bis auf wenige Ausnahmen nicht empfehlenswert. Ganz neu ist dies:

http://www.voigtlaender.de/cms/voigtlaender/voigtlaender_cms.nsf/id/pa_fdih796l4f.html

Das sind hochwertige Objektive, die wie die aktuellen Zeiss-Objektive von Cosina gefertigt werden.

Die Frage ist also, an welcher Kamera das Voigtländer-Objektiv seinen Dienst verrichtet hat.

Zitat
Zu welcher Kombination würdest Du raten zum Einstieg mit einem lichtstarken Objektiv und einem brauchbaren DSLR Body (unabhängig von meinen alten Objektiven)?

Nun kenne ich mich bei Canon am besten aus. Ich würde den Anfang mit einer EOS 450D oder 500D (die hat Video) inkl. Kitobjektiv 18-55 IS (mit Bildstablisator) machen und wegen der gewünschten Lichtstärke ein EF 1,8/50 für ca. 100 Euro dazukaufen. Bei Nikon gibt es Vergleichbares. Allerdings hat das 1,8/50 keinen eingebauten AF-Antrieb; Die kleinen Nikon-Gehäuse sind darauf aber angewiesen, weil ihnen der AF-Motor im Gehäuse fehlt. Dafür hat Nikon das neue AF-S DX 1,8/35 G, das im Bildwinkel etwa dem 50er an der Kleinbildkamera entspricht.

Bei Pentax muss ich passen. Der Gedanke, sämtliche alten Pentax-Objektive mit dem PK-Bajonett ohne Adapter benutzen zu können, ist reizvoll, da der Bildstabilisator im Gehäuse sitzt, aber die wirklich guten Optiken sind auch nicht mehr billig. Man hätte sammeln sollen, bevor Pentax seine erste DSLR auf den Markt gebracht hat  Grinsend

Gruß

Rainer
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2009, 21:10:20 von Rainer Hey » Gespeichert
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« Antworten #6 am: 19. Dezember 2009, 05:03:21 »

Du wirst deshalb die Kamera so oder so mit dem Kitobjektiv m kaufen müssen. Abgesehen davon dürfte die Abbildungsqualität nicht berauschend sein; eien DSLR stellt an ein Objektiv hohe Ansprüche. Da der Sensor der Einsteiger-Sony-DSLRs kleiner ist als das. Kleinbildformat fehlt dir der Weitwinkel. Die 35 mm wirken wie einan einer Kleinbildkamera.




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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2009, 18:01:21 von Rainer Hey » Gespeichert
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« Antworten #7 am: 19. Dezember 2009, 16:38:32 »

Hallo Rainer,
nicht zuletzt aufgrund deiner Hinweise habe ich mich jetzt für ein einigermaßen lichtstarkes Objektiv entschieden. Es handelt sich um das Tamron 28-75 mm SP AF 2.8 XR Di LD Asp IF Makro Canon AF. Deshalb musste ich bei der Kamera zurücktreten und habe die Canon EOS 1000D (nur Body) bestellt.  Beides kostet mich rund 330,-€. Damit habe ich mein Limit von 650,-€ nur knapp überschritten und hoffe für meine Ansprüche eine gute Lösung gefunden zu haben.

Gruß

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« Antworten #8 am: 19. Dezember 2009, 17:59:02 »

und hoffe für meine Ansprüche eine gute Lösung gefunden zu haben

Wenn du den Weitwinkel nicht vermisst, ist das eine gute Lösung. Canon hat den Cropfaktor 1,6, d.h. die 28 mm wirken wie ein 44mm-Objektiv an einer Kleinbildkamera.

Gruß

Rainer
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« Antworten #9 am: 19. Dezember 2009, 22:11:14 »

Was man alles wissen muss... Vom Cropfaktor habe ich noch nichts gehört. Ich werde es einfach ausprobieren und dann entscheiden, ob ich das Objektiv behalte oder gegen ein 17-50mm tausche, dass wäre dann mit Cropfaktor von 1,6 also genau der Bereich den ich haben wollte.

Gruß

Jeton
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« Antworten #10 am: 19. Dezember 2009, 23:46:21 »

Vom Cropfaktor habe ich noch nichts gehört

Auch wenn ich den Begriff nicht gebraucht hatte - der Hinweis stand schon in meiner ersten Antwort:

"Da der Sensor der Einsteiger-Sony-DSLRs kleiner ist als das Kleinbildformat (Faktor 1,5) fehlt dir der Weitwinkel. Die 35 mm wirken wie ein 50mm-Objektiv an einer Kleinbildkamera"

 Grinsend

Gruß

Rainer
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2009, 23:48:17 von Rainer Hey » Gespeichert
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« Antworten #11 am: 20. Dezember 2009, 14:24:18 »

Du hast Recht, aber ich hatte die Zusammenhänge nicht wirklich verstanden. Ich werde versuchen, die Bestellung noch zu ändern. Der Weitwinkelbereich ist für mich wahrscheinlich wichtiger.
Gruß
Jeton
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