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Autor Thema: Makro für Minolta  (Gelesen 1322 mal)
SandraK.
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« am: 07. Mai 2007, 14:38:27 »

Hallo,
ich möchte mir für meine alte minolta XD7 ein Makroobjektiv zulegen.
Da ich hauptsächlich unbewegte Objekte ( als aktuelles Beispiel: Ich möchte Teile einer Schreibmaschiene für eine Studienbewerbung ablichten) fotografieren möchte käme vielleicht sogar ein reines Makro in Frage. Ich frage mich nur, ob es dabei Probleme mit Kameraschattenbildung oder guter Beleuchtung gibt.
Am liebsten wäre mir ein Rokkor, da ich mit meinen sehr zufrieden bin. Gibt es die überhaupt noch außer in Onlineauktionen (da bin ich kein Fan von)?
Preislich sollte es nach Möglichkeit unter 400 Euro liegen.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
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« Antworten #1 am: 07. Mai 2007, 15:31:05 »

Zitat von: "SandraK."
Hallo,
ich möchte mir für meine alte minolta XD7 ein Makroobjektiv zulegen.


Du hast Glück. Denn die Minolta MD Linsen gibt es noch in ordentlichen Stückzahlen am Markt, weshalb die Preise ziemlich im Keller sind.

Wenn Du Makroaufnahmen machen willst, würde ich ein Makroobjektiv kaufen.

Am besten das Minolta 100mm/f4 Makro. Das hat allerdings eine Besonderheit gegenüber "normalen" Makros. Das kann nur einen Abbildungsmaßstab 1:2. Für 1:1 gibt es einen Zwischenring. Da mußt du drauf achten, daß der beim Kauf dabei ist.

Wenn Du keine Auktionen magst, werden die Objektive auch auf den Fotobörsen feil geboten. Der Vorteil ist, daß, wenn man was davon versteht, man das Objektiv schon gleich mal ein wenig testen kann.

Zitat

Ich frage mich nur, ob es dabei Probleme mit Kameraschattenbildung oder guter Beleuchtung gibt.


Das ist allgemein ein Makroproblem. Aber das hat natürlich nichts damit zu tun, mit welchem Objektiv man die Makros macht.

Zitat

Preislich sollte es nach Möglichkeit unter 400 Euro liegen.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.


Ein Händler bei 3-2-1-meins verkauft gerade eins für 299 Sofortkauf. Damit würde ich schätzen, daß man das Objektiv erheblich billiger "erjagen" kann. Allerdings so viele werden nicht verkauft, weil das eine absolute Spitzenoptik von Minolta war und wer eine hat, behält sie in der Regel.

Das Tokina f. Minolta MD 90mm/f2.5 Makro ist auch nicht schlecht und wahrscheinlich erheblich billiger zu bekommen.
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Rainer Hey
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« Antworten #2 am: 07. Mai 2007, 18:27:02 »

Hallo Sandra,

aus meiner Jäger-und-Sammler-Zeit habe ich noch ein Soligor 2,5/90 C/D Makro für Minolta in meine Fotoschrank (und weiteres Zubehör). Der Abbildungsmaßstab geht bis 1:1. Ich vermute, daß es mit dem Tokina bauglich ist.

Ich will das Forum nicht als Marktplatz mißbrauchen; deshalb sollten wir Details per PN-Funktion besprechen, wenn Du Interesse hast.

Soviel schon mal vorab:

Der Preis wird weit unter den 400 Euro liegen :-)

Gruß

Rainer
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« Antworten #3 am: 08. Mai 2007, 12:31:34 »

Ersteinmal danke für die schnellen Antworten.
Ich muss gestehen, dass um so mehr ich gestern Abend versucht habe mich verstärkt in die Makrofotografie einzulesen, ich immer mehr den Durchblick verloren habe :oops:
Mitlerweile frage ich mich, ob ein 1:1 auf die Dauer ausreicht. Ich habe von Zwischenringen und Balkengeräten gelesen. verwendet man soetwas zusätzlich zu einem Makro oder werden die an ein Normalobjektiv setzt
(meines ist übrigens ein 50mm 1:1,7 wenn euch das was sagt).
Ich erinnere mich, dass mein damaliger Kunstlehrer mit uns vor einigen Jahren mal Fotos mit Balkengerät gemacht hat. Das fand ich schon eine tolle Sache (allerdings nur mit Stativ und Zeit, grundsätzlich könnte ich mir das aber vorstellen).
Bisher habe ich schon öfter einen Telekonverter (2x) vor das 50mm gesezt. Das kam mir aber eheer wie eine Zwischenlösung vor.
Ich hoffe ihr habt etwas Geduld mit mir und könnt mir helfen.

@Rainer:
Dein Angebot finde ich sehr nett. Danke. Ich kann dazu allerdings im Moment noch nicht viel sagen. Dazu muss ich erst etwas besser durchblicken.
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« Antworten #4 am: 08. Mai 2007, 12:41:14 »

Zitat von: "SandraK."

Mitlerweile frage ich mich, ob ein 1:1 auf die Dauer ausreicht.


Dann nimm doch mal einfach ein Lineal zur Hand und überlege, ob die Objekte Deiner Lust deutlich kleiner als 24 x 36 mm sind.  :?:
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Rainer Hey
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« Antworten #5 am: 08. Mai 2007, 14:14:28 »

Hallo Sandra,

ein Balgengerät (mit "g" und nicht mit "k") macht nur Sinn zusammen mit einem Makroobjektiv oder mit Deinem Standardobjektiv in Retrostellung. Anderenfalls wirst Du mit Abbildungsfehlern zu kämpfen haben.

Der Name kommt übrgigens von dem flexiblen Faltbalgen, der sich an die Abstände zwischen Vorder- und Hinterstandarte anpaßt.

Retrostellung heißt, daß Du das Objektiv mit der Vorderseite (über einen Filtergewindeadapter) am Balgengerät anschließt. Du verlierst dabei aber den Komfort der Springblende und Offenblendmessung.

Es gibt auf dem Markt übrigens nur ein Balgengerät, das die Automatikblendenfunktion überträgt, und zwar das von Novoflex.

Für den Einsteiger ist ein Makroobjektiv ideal. Wenn Du mal mehr als 1:1 brauchst, kannst Du durchaus den Konverter zur Hilfe nehmen. Die Frage ist aber, ob Du größere Abbildungsmaßstäbe überhaupt benötigst. Die Schärfentiefe nimmt nämlich mit zunehmendem Abbildungsmaßstab ab. Bei räumlichen Motiven (Details einer Scheibmaschine) sitzt dann die Schärfe nur nur auf eine winzigen Teil des Bildausschnittes. Da rechnet man nicht mehr mit cm, sondern mit mm.

Gruß

Rainer
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« Antworten #6 am: 13. Mai 2007, 17:39:32 »

Hallo,
ist schon komisch wie sich die Dinge manchmal von alleine entwickeln.
Ich war Gestern bei m einer Tante und über das Thema Unibewerbungen kamen wir auf das Thema Makrofotografie. Sie meinte, dass sie eine alte Canon AE-1 mit 50mm und einem Balgengerät habe was ich mir leihen könne, da das bei ihnen niemand nutzen würde.
Tja ich werde meine Fotos wohl ersteinmal damit machen und schauen wies klappt. Ob und was ich mir dann überhaupt selber anschaffe entscheide ich wohl dann etwas später.
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