23. Mai 2012, 18:22:39
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Autor Thema: 100er Fuji Diafilme  (Gelesen 2647 mal)
abacus
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« am: 02. Januar 2007, 11:25:32 »

Hallo,

bisher habe ich immer den Sensia verwendet, nun möchte ich etwas mehr in Richtung Qualität investieren (Top-Objektive hierfür lagen unterm Weihnachtsbaum). Es geht dabei um eine Reisedoku mit viel extremen Landschaften, d.h. Hochgebiergen und Wüsten (Zentralasien). Welcher KB-Film ist da am ehesten geeignet:

Velvia 100 "feineres Korn die Farbsättigung und Farbwiedergabe des Velvia 50"

Velvia 100 F "Noch sattere Farben bei gleichzeitig realistischer Farbwiedergabe"

Astia 100 F
"Natürliche Farbwiedergabe, normale Farbsättigung und exzellente Push-Pull-Prozesscharakteristik sind die großen Stärken der extrem feinkörnigen Emulsion"

Provia 100 F "außergewöhnlich feinem Korn, lebendiger Farbwiedergabe, umfang- reicher Tonwertreproduktion und extrem neutraler Graubalance."

Sensia 100 "lebendigen und natürlichen Farbwiedergabe bietet er allerfeinstes Korn."

Also aufgrund der Produktbeschreibung bei Fuji sind alle klasse, toll, feinkörnig ...

Es geht hauptsächlich um Projektion, aber auch ein hochwertiger Abzug sollte herstellbar sein. Auf was es mir ankommt ist schon eine kräftige Farbwiedergabe und Feinkörnigkeit, aber es soll nicht zu toll plakativ und bunt sein, ausserdem sollte der Film gut mit dem Provia 400 harmonieren.

Leider kenne ich bisher nur den Sensia, aber vielleicht kann mir jemand mitteilen, wie die Filme so im Vergleich sind.

Dank und Grüße
sven
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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 02. Januar 2007, 12:20:25 »

Hallo Sven,

lang lang ist's her, daß ich meinen letzten Diafilm verschossen habe. Das war ein Provia 100F - seinerzeit (vor 3 Jahren) das beste, was man sich antun konnte. Er paßte sehr gut zum Provia 400F. Wenn Fuji nichts an den Emulsionen geändert hat, wäre das meine Empfehlung.

Aber probiere es doch einfach mal selber aus.

Gruß

Rainer
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abacus
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« Antworten #2 am: 02. Januar 2007, 16:27:33 »

Hallo,

ich hatte halt gehofft, das Rad nicht neu erfinden zu müssen ...

Es scheint mir nach viel Literatur in etwa:

die Profifilme sind sehr hochauflösend und in der Auflösung ähnlich
Astia 100 F: weich
Provia 100 F: normal
Velvia 100: hart
Velvia 100F: sehr hart

der Amateurfilm
Sensia 100
ist nicht ganz so hoch auflösend, mittlere Gradation, zu weich tendierend.

Werde Provia und Velvia (ohne F) mal testen.

Grüße
sven
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jmora
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« Antworten #3 am: 02. Januar 2007, 20:34:44 »

Also Michael Martin schwoert bei seinen Wuestenbildern
auf den Velvia 50, der aber leider nicht mehr hergestellt wird.
Eine Alternative konnte er auch noch nicht nennen.

Die Frage ist ob man sich Restbestaende besorgt oder sich
gleich auf einen vielleicht nicht ganz so wuerdigen Nchfolger
einschiesst.

(oder gleich auf Digital umsteigt, dann waere zumindest dieses
 Problem aus der Welt ;-) )

- Juegen -
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abacus
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« Antworten #4 am: 17. Januar 2007, 09:24:25 »

Zitat von: "abacus"
Werde Provia und Velvia (ohne F) mal testen.


Tja, und jetzt weis ich erst recht nicht mehr was ich will ...

Der Velvia ist teilweise super, machmal einfach zu knallig.
Der Provia ist recht kühl und bei weitem nicht so bunt. Wirkt im ersten augenblick und beim direkten Vergleich mit dem Velvia fad, aber nach längerer Betrachtung erhrlicher.

Ausserdem paßt der Provia farblich perfekt zum 400er Bruderfilm.

Wahrscheinlich nehme ich von beiden Filmen mit auf die Reise.

Grüße
sven
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senderlisteffm
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« Antworten #5 am: 17. Januar 2007, 10:22:53 »

Zitat von: "abacus"

Wahrscheinlich nehme ich von beiden Filmen mit auf die Reise.


Bist Du überhaupt sicher, daß Du Professional Filme mit auf eine Reise nehmen willst?

Die Filme sind "fertig" gelagert und nicht gerade für Ihre Stabilität bekannt.

Also aus der Gefriertruhe in die Kamera, wenige Stunden bei Raumtemperatur in der Kamera und dann sofort wieder gekühlt auf dem direkten Weg ins Labor.

Wenn obiges nicht gegeben ist, würde ich lieber Consumermaterial wählen.
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abacus
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« Antworten #6 am: 17. Januar 2007, 11:18:39 »

Also der Unterschied in der Schärfe und in der Körnung zum Sensia ist schon gewaltig, das habe ich gestern mal verglichen. Von dem her möchte ich darauf nicht verzichten.

Der Vorgang Gefriertruhe - Foto - Gefriertruhe ist nachtürlich auf einer 3 monatigen Reise nicht realisierbar.
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panda41
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« Antworten #7 am: 17. Januar 2007, 11:59:59 »

Zitat von: "senderlisteffm"

Also aus der Gefriertruhe in die Kamera, wenige Stunden bei Raumtemperatur in der Kamera und dann sofort wieder gekühlt auf dem direkten Weg ins Labor.

Wenn obiges nicht gegeben ist, würde ich lieber Consumermaterial wählen.


Also das ist wohl heftigst übertrieben!
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Gert
Christoph K.
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« Antworten #8 am: 17. Januar 2007, 14:15:23 »

Soll man Filme nicht nach der Gefriertruhe einige Stunden bei Raumtemparatur in der Dose lassen, bevor man sie in die Kamera tut?
So mach ich es immer.
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abacus
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« Antworten #9 am: 17. Januar 2007, 14:44:08 »

Hallo,

sicher ist es besser die Filme kühl zu lagern als in der Sonne zu braten.
Natürlich sollten sie vor dem Einlegen in die Kamera deren Temperatur haben, sonst gibts Tau auf dem Film.

Aber z.B. der oben genannte Michael-Martin, der mit seinem Motorrad durch die Wüsten der Welt tingelte, hat sicherlich auch keinen Gefrierschrank dabei, und seine Bilder sind nicht schlecht.

Also, drauf achten, dass sie halbwegs vernünftig und nicht zuuuu lange gelagert werden, und gut ist.

Grüße
sven
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senderlisteffm
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« Antworten #10 am: 17. Januar 2007, 14:48:56 »

Zitat von: "Christoph K."
Soll man Filme nicht nach der Gefriertruhe einige Stunden bei Raumtemparatur in der Dose lassen, bevor man sie in die Kamera tut?
So mach ich es immer.


So ist das auch richtig. Fuji rät 6 Stunden auftauen und anschließend bei 13 Grad lagern bis zum Labor. Ich meinte natürlich nicht, daß die Filme tiefgefrostet in die Kamera müssen.  :roll:
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Christoph K.
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« Antworten #11 am: 17. Januar 2007, 16:34:30 »

Zitat von: "senderlisteffm"
Ich meinte natürlich nicht, daß die Filme tiefgefrostet in die Kamera müssen.  :roll:


Okay, da hatte ich Deinen Gedankenstrich zwischen Gefriertruhe und Foto falsch verstanden... Smiley
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« Antworten #12 am: 17. Januar 2007, 20:57:09 »

Zitat von: "abacus"
Aber z.B. der oben genannte Michael-Martin, der mit seinem Motorrad durch die Wüsten der Welt tingelte, hat sicherlich auch keinen Gefrierschrank dabei, und seine Bilder sind nicht schlecht.
Das war auf manchen Strecken auch nicht noetig,
ich meine mich zu erinnern, dass der Film bei den Minustemperaturen
im Himalaya teilweise zerbrochen ist.

Ein unbelichtete Film ist realativ stabil, ein belichteter Film sollte
aber schnellstmoeglich zur Entwicklung. Wobei enige Wochen
dem Film wohl auch noch nicht zusetzen.

Lt. Michael Martin ist der Velvia wohl auch ein Film,
dem das Lagern nicht so gut bekommt.

Hinsichtlich der Wahl zwischen den Filmtypen: ich denke, das
haengt von der Anwendung ab. Waehrend der Velvia wegen
der kraeftigen Farbe vielleicht gut fuer spektakulaere Landschaften
geeignet ist, sollte man im Studio vielleicht einen Typ nehmen, der
die Hauttoene natuerlich wiedergibt.
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