23. Mai 2012, 18:16:57
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Autor Thema: Frage zu einem Pentax M Zoom  (Gelesen 2027 mal)
MichiV
weiss was
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« am: 21. Dezember 2006, 19:06:16 »

Hallo, wie gut sind die Pentax M Objektive wirklich.
Speziel das "Asahi SMC Pentax- M Zoom 1:4,5 80mm - 200mm"!
Da ich schon zwei Zooms in diesem Brennweitenbereich habe, weiß ich nicht, ob das Objektiv für mich in Frage kommt.

Mit meinem "Vivitar 1:4 100mm - 200mm Close Focosing Auto Zoom" bin ich recht zufrieden. Das Objektiv macht einen sehr soliden Eindruck. Außerdem habe ich noch den "Beroflex MC 1:3,8 80mm - 210mm Auto Zoom". Leider hat das Objektiv einen Staubkorn in den Linsen.

Weiß jemand ob das "Asahi SMC Pentax- M Zoom 1:4,5 80mm - 200mm" besser ist als das "Vivitar 1:4 100mm - 200mm Close Focosing Auto Zoom"?
Und was bedeutet "Auto" bei den Zoomobjektiven? Das sind doch reine manuelle PK Objektive! Vielleicht dass es Schraubzooms sind?

Das "Asahi SMC Pentax- M Zoom 1:4,5 80mm - 200mm" scheint ein Schiebezoom zu sein wovon ich eigentlich nichts halte, denn meine altes Revuezoom (hab ich verkauft)  zurückrutschte wieder zurück, wenn man die Kamera und damit das Objektiv nach oben hielt.

Kann man mir also das Pentax Zomm empfehlen, obwohl ich mit dem Vivitar zufrieden bin?

Bei der Gelegenheit, ich suche Pentax-M Objektive, hat jemand was zu verkaufen?

Wenn ich das nicht hier schreiben darf, dann lösche ich den letzten Satz wieder!

Gruß
Michi
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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 21. Dezember 2006, 20:19:00 »

Hallo Michi,

die Pentax-Objektive hatten immer einen guten Ruf. Die Wahrscheinlichkeit, daß das SMC 80-200 besser ist als Beroflex und Vivitar, ist ziemlich groß. Ich habe hier einen Test aus ColorFoto 4/83. Allerdings wurde dort das Vivitar 75-205 (neben zig anderen Objektiven) herangezogen, das ebenso wie das Beroflex nicht so gut wegkam. Das Pentax rangierte in der guten Mitte - also besser als Vivitar und Beroflex.

Die Spitzenklasse bildeten Minolta 4,5/75-200, das baugleiche Leitz, das Nikon 4/80-200 und Canon 4/80-200.

Falls dein Revuenon das Auto MC Macro 4,5/80-205 mm (Hersteller: Osawa) war:

Es wurde auch gelobt (besser als das Pentax). Hättest es besser behalten :-)

Den Begriff "Auto" trugen in alten Zeiten alle Objektive mit Springblende - in Abgrenzung zu Objektiven, die manuell abgeblendet werden mußten. Hat also mit Zoom oder Nichtzoom nichts zu tun.

Das Rutschen bei den Einring-Zooms ist bei vielen Kandidaten ein Problem. Man kann sich behelfen, in dem man im voll ausgezogenem  Zustand (ich meine das Objektiv und nicht den Fotograf!) längs zur optischen Achse einen Klebestreifen Tesaband (das mit textilem Träger) klebt, evtl. zweilagig (ausprobieren). Dann rutscht nichts mehr.

Gruß

Rainer
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MichiV
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« Antworten #2 am: 21. Dezember 2006, 21:07:46 »

Danke, hab das Objektiv für 22€ ersteigert. Seit Tagen versuche ich was günstiges zu bekommen, nun hab ich es geschafft. Da ich nun 3 Zoms in ähnlichen Brennweiten habe, werde ich eins vekaufen.

Gibt es eigentlich eine Homepage über Pentaxobjektive? Hätte da nämlich noch einige Fragen, z.B. was haben die komischen weiße Knöpfe, bei moderne Objektiven grüne Knöpfe neben der Blendenskala zu bedeuten? Die scheint es nur bei Pentax zu geben, und das bei allen. Mit google hab ich nur die Seiten von "bdimitrov" und "arnoldstark" gefunden.
Gruß
Michi
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Rainer Hey
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« Antworten #3 am: 21. Dezember 2006, 21:27:16 »

Hall Michi,

Dimitrov hat eine Linkliste.

Bei den Knöpfen vermute ich eine Kennzeichnung der Objektivserien.

Weiß = M-Baureihe
Gelb = A-Baureihe

grüne habe ich keine in meinem Bestand.

Gruß

Rainer
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MichiV
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« Antworten #4 am: 21. Dezember 2006, 21:33:56 »

Ah, ok, die Linkliste hab ich noch nicht entdeckt, aber nun hab ich sie . Das mit der Serienkennzeichnung ist logisch, aber Doppeltgemoppelt da ja die Kennzeichnung "M" eh vorhanden ist.
Danke
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MichiV
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« Antworten #5 am: 29. Dezember 2006, 14:14:35 »

Habe mal das 28mm Asahi Pentax Objektiv getestet, das ich bei der Fotobörse gekauft habe. Vor Ort habe ich die Linsen überprüft, alles glasklar und ohne Kratzer. Ich habe erst Zuhause festgestellt, dass die Blende nicht Blitzschnell von 22 auf 2.8 zurückschnallt. Es ist zwar nur ein Wimpernschlag , aber eben nicht Blitzschnell so wie bei meinen anderen Objektiven. Meine Sorge war nun, dass die Bilder bei einer kleineren Blende als 2.8 überbelichtet werden, da die Blende ja nicht sofort schließt und bei ganz kurzen Belichtungszeiten würde die Blende ja erst gar nicht auf die gewünschte größe schließen können. Hab die Vergleichsbilder in einer schmalen Altstattgasse mit Kopfsteinpflaster, weißen und bunten Hauswänden und Türschilder die  quer über den  Türen hängen auf denen der Name des Restaurants oder der Bar steht gemacht. So konnte ich Farbe und Schärfe überprüfen.

Bei Vergleichsbildern mit dem Revuenon 28mm ist bezüglich der Helligkeit kein Unterschied zu sehen, kann aber sein, dass das Labor automatisch eine Anpassung vornimmt. Aber das Revuenon macht die etwas schärferen Bilder, dafür macht das Asahi Pentax die schöneren und natürlicheren Farben. Das Revuenon hat irgendwie einen minimalen Blaustich.

Um auch bei ganz kurzen Zeiten die Blende Prüfen zu können habe ich auch Verglaichsfotos mit einem Blitz gemacht und siehe da: Tatsächlich sind die Bilder mit dem Pentax nun überbelichtet!

Bekommt man die Blende wieder irgendwie in Griff?

Da ist ein Jahr garantie drauf, so dass ich es wieder zurückgeben könnte, aber ein Asahi Pentax M Objektiv für 30Euro inkl. 1 Jahr garantie ist eher selten, so dass mir eine schnelle Blende lieber wäre.

Gruß
Michi
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Rainer Hey
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« Antworten #6 am: 29. Dezember 2006, 15:09:31 »

Hallo Michi,

vorab: Belichtungsfehler kannst Du nur auf Diafilm feststellen.

Man kann die Blende wieder in den Griff bekommen.

Zwei Ursachen sind denkbar:

1. entweder sind die Blendenlamellen verharzt.
2. oder der Führungsring der Übertragungsmechnik läuft schwer (verharztes Fett oder Dreck)

Letzeres kannst Du schnell prüfen, indem Du das Bajonett abschraubst. Es ist bei mir schon lange her, deshalb kann ich Dir keine Schritt-für-Schritt-Ableitung geben. Vorsicht: die kleine Feder und das Kügelchen, die für die Rastung der Blende zuständig sind, fliegen gerne davon. Wenn diese sich im Teppichboden verstecken, hast Du keine Chance mehr.

Die Reinigung der Lamellen ist aufwendiger, weil Du dafür die Linsen entfernen mußt.

Egal was Du machst: beherzige zwei Tipps:

1. gutes Werkzeug ist das A und O; mit den Billigschraubendrehern vom Grabbeltisch machst Du nur die Schrauben kaputt.

2. Dokumentiere jeden Schritt, am besten mit Digitalkamera jeden Schritt fotografieren.

Evtl. findest Du hier einige Anleitungen:

http://home.arcor.de/keinath/Selbstbau/selbstbau_&_modifikationen.htm

Gruß

Rainer
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MichiV
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« Antworten #7 am: 30. Dezember 2006, 18:12:30 »

Danke für den Tipp. Den Führungsring der Übertragungsmechnik werde ich mal überprüfen. Nächste Woche leihe ich mir den entsprechenden Schraubendreher, aber an die Lamellen traue ich mich nicht ran. Wenn es daran lieget, werde ich das Objektiv vielleicht wieder abgeben, je nachdem wie die Fotos werden.

Dass die Blende bei Wärme (Zimmertemperatur) schneller arbeitet als bei Kälte (Außenaufnahme), spricht eher für verharzte Lamellen, oder?

Denn mal einen guten Rutsch in neue Jahr!
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Rainer Hey
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« Antworten #8 am: 30. Dezember 2006, 19:40:52 »

Zitat von: "MichiV"
Dass die Blende bei Wärme (Zimmertemperatur) schneller arbeitet als bei Kälte (Außenaufnahme), spricht eher für verharzte Lamellen, oder?


Nicht unbedingt.

Verharzte Blendenlamellen kann man übrigens in der Regel erkennen. Leuchte mal mit einer hellen Lampe bei geschlossener Blende ins Objektiv.

Gruß

Rainer
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