23. Mai 2012, 17:46:25
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Autor Thema: Minolta X300-X700 Werkzeug  (Gelesen 2656 mal)
Przystojny
Gast
« am: 06. September 2006, 21:34:31 »

Ich habe gelegentlich Kameras Minolta X300 und X700 zur Reparatur. Dazu suche ich geeignetes Werkzeug, womit insbesondere bei der X700 die Oberkappe abgenommen werden kann, ohne dabei Spuren (Kratzer, Lackabrieb o. ä.) zu hinterlassen. Vielleicht kann mir jemand eine Bezugsquelle angeben. Vielen Dank!
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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 06. September 2006, 21:55:07 »

Hallo,

ein Spezialwerkzeug für die Demontage der Oberkappen ist mir nicht bekannt.

Ich habe auch schon einige SLRs auseinandergenommen. Wenn man alle Schrauben findet (Aufzugshebel und Rückspulkurbel nicht vergessen), ist der Rest kein Problem.

Evtl hilft Dir dieser Link weiter:

http://home.arcor.de/keinath/Selbstbau/selbstbau_&_modifikationen.htm

und daraus

http://www.twid.de/x700/index.html#repinf und http://www.twid.de/x700/pic01.jpg

Gruß

Rainer
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Przystojny
Gast
« Antworten #2 am: 06. September 2006, 22:08:02 »

Rainer, vielen Dank.

Ich habe berufsbedingt gute Schraubendreher u. a. da. Speziell suche ich Werkzeug, um die Verschraubung des Aufzughebels zu lösen. Bisher mache ich das mit einer Pinzette, mit der man aber nicht abrutschen sollte.
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Rainer Hey
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« Antworten #3 am: 06. September 2006, 23:36:18 »

Aha, jetzt verstehe ich.

Schau mal hier:

http://www.micro-tools.de/

Die haben alles, was man sich vorstellen kann - und noch etwas mehr :-)

Gruß

Rainer
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Przystojny
Gast
« Antworten #4 am: 07. September 2006, 09:27:52 »

Ja, da gibt es das richtige Werkzeug! Danke für den Tip.
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jmora
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« Antworten #5 am: 07. September 2006, 12:03:45 »

Da sind sicher zwei Loecher in der Platte.

Ich mache das btw. immer mit zwei kleinen spitzen Stahlnaegeln zwischen
einer Flachzange, aber ein Spezialwerkzeug ist natuerlich die beste Loesung.

- Juergen -
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Przystojny
Gast
« Antworten #6 am: 08. September 2006, 10:00:05 »

Das ist "gefährlicher" als mein Werkzeug: Eine stabile, spitze Pinzette, wie sie zur Plazierung von SMD-Bauteilen verwendet wird. Auch damit bin ich schon einmal abgerutscht. Und dann sieht man leider, daß die Kamera schon einmal geöffnet wurde.
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focus
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« Antworten #7 am: 19. Mai 2007, 12:05:12 »

Guten Tag an das Forum, ich bin neu hier und habe, weil ich las, daß przystojny sich mit der Reparatur von minoltas x-300 befasst die Frage an ihn, ob sich eine reparatur lohnt: Ich habe zwei minoltas x-300. Trotz neuer Batterien lösen beide Kameras nicht aus.
Bei Kamera a) schalte ich ein und drücke den Auslöser: da erschein kurz die rote Anzeige im Sucher und dann ist sie weg.
Bei Kamera b) bleibt zwar die rote Anzeige stehen, aber beim Drücken des Auslösers tut sich ncihts.
Woran kann das liegen. Lohnt sich eine Reparatuir?
Über eine Antwort freut sich
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Rainer Hey
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« Antworten #8 am: 19. Mai 2007, 12:32:15 »

Vermutlich das bekannte Kondensatorproblem.

Lies die Links, die ich oben genannt habe; dort findest Du die Reparaturanleitung.

Eine Reparatur durch eine Fachwerkstatt lohnt sich nicht, weil die Kosten höher sind als der Zeitwert der Kamera.

Gruß

Rainer
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holzwurm
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« Antworten #9 am: 28. Mai 2007, 12:50:11 »

Hallo zusammen,

ich habe nach der Anleitung

http://www.ruedig.de/kamera/x300.htm

den Kondensator vor einer halben Stunde ausgetauscht!
Meine Kamera tut wieder, und das ganze hat fast nichts gekostet.
Falls man nicht so versiert ist im Löten von feiner Elektronik, fast in jedem Bekanntenkreis findet sich ein Hobby-Elektroniker.

Ich hatte mir bei CONRAD sicherheitshalber 5 Kondensatoren bestellt, falls ich einen ruiniere beim Verarbeiten. Hat aber auf Anhieb geklappt!

Also, Mut zur Lücke, ich bin begeistert!!!
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volker1930
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« Antworten #10 am: 12. Juni 2007, 09:08:49 »

Hallo holzwurm,

das Kondensator-Problem ist bekannt, nicht nur in Kameras. Ich kenne es aus vielen PC-Motherboards und PC-Netzteilen. Hier sind zwar andere Werte verbaut (2.200 µF - 4.700 µF/10V - 16V), aber der Effekt ist der gleiche.

Vor geraumer Zeit gab es über einen längeren Zeitraum Elkos, die fehlerhaft produziert wurden.
Diese blähten nach einiger Betriebszeit auf, verloren ihre Kapazität und mußten getauscht werden. Ich habe so schon einige PC-Boards "wiederbelebt", es sind meist vier gleiche Elkos in Prozessor-Nähe.

Suchhinweis:
Jeder Elko muß oben (gegenüber den Anschlußdrähten) eine völlig ebene Fläche haben. Hier sind zwar (meist drei) sternförmige Kerben drin, die als "Sollbruchstelle" dienen, damit der Elko nicht explodiert. Trotzdem muß die Fläche plan sein. Ist sie das nicht und auch nur ein wenig gewölbt -> Tausch.

Auf dem ruedig-Link sieht der Elko so aus, als wäre der Deckel stark gewölbt.
Als Ersatz nehme ich immer Typen mit dem Aufdruck "105°C", im ruedig-Link ist es einer mit "85°C".

Vielleicht helfen euch diese Hinweise aus einer ganz anderen Elektronik-Ecke.

Gruß Volker
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