Hallo Olaf,
Zitat: "Die Automatik misst beispielsweise Blende 5,6 und 1/300. Wenn ich jetzt in den Modus der manuellen Blende wechsel und die Blende runter nehme (z.B. auf 8 oder 11) die Belichtung aber gleich belasse?"
Ersetze "Belichtung" durch "Belichtungszeit und es wird richtig. Das Wort "Belichtung" steht für das Ergebnis aus Blende UND Belichtungszeit.
Der Rest ist leider falsch. Der Kontrast wird nicht insgesamt besser, sondern es werden die Strukturen in hellen Motivbereichen besser sichtbar. Du mußt bei kontrastreichen Motiven schon bei der Aufnahme entscheiden, ob Du auf die Lichter oder auf die Schatten belichten willst.
Aber wie gesagt, bei den Abzügen aus dem Großlabor wirst Du keine Unterschiede erkennen. Zum Lernen dieser Zusammenhänge empfehle ich deshalb, Diafilme zu verwenden. Nur damit bekommst Du eine direkte Rückkopplung.
Die Bildqualität einer Festbrennweite ist in der Regel besser als die eines Zoomobjektivs. Die Probleme bei kontrastreichen Motiven bleiben aber bestehen.
Dem Laborpersonal mußt Du sagen, wie das Bild aussehen soll. Da die Negative in den modernen Maschinen gescannt und elektronisch verarbeitet werden, bekommt man vermutlich auch den Kontrastumfang in den Griff - wenn das Personal die Maschine gut bedienen kann.
Wenn Du willst, daß andere neidisch auf Deine Bilder werden:
www.fotolehrgang.de und viele andere hilfreiche Links, die ich immer wieder poste. Einfach mal einige Beiträge zurücklesen. Du solltest auch keien Scheu haben, Deine Bilder zur Diskussion zu stellen - hie rin der Galerie z.B. Nur so kannst Du lernen.
Gruß
Rainer