22. Mai 2012, 21:55:53
Neue BeiträgeNeue Beiträge

Seiten: [1]
Drucken
Autor Thema: Digiscoping  (Gelesen 2063 mal)
Emskopp
Gast
« am: 30. Juni 2005, 21:25:44 »

Das Thema reizt mich. Viel Brennweite rel. kostengünstig. Es gibt zwei Möglichkeiten:
A. über das normale Spektivokular und einer Kamerauniversalhalterung (Zeiss Swarovski) oder Firmenspezifisch wie Leica.
B. mit einem speziellen Kameraokular und den T-2 Adapter für die jeweilige Digi-SLR.

Für A. spricht das sehr viele kompakte Digitalkameras und auch Videorecorder passen.  Nachteil ist, das ganze kann trotz sehr stabilem Eintruck, recht wackelig sein, und das weniger günstige Rauschverhalten der Kompaktkameras. (Mein Eindruck bei einer Zeiss-Vorführung)

Für B. spricht, nichts zentrieren zu müssen, und das viel bessere Rauschverhalten der  Sensoren.

Wer hat so oder so schon Erfahung?  Welche Digitalkamera ist geeignet?
Welches D-SLR System ist besser geeignet. Hohe Empfindlichkeit bestes Rauschverhalten (Canon D 350 Nikon D70) mäßiger Sensor aber Anti-Shake (Minolta)?

Zeiss empfiehlt wohl selber eher den Quick-Adapter. Das T2 Sytem soll nicht immer mit der D-SLR gehen, weil die elektronische Komunikation mit dem Objektiv fehlt.

Nikon dagegen wirbt mit dem eigenen Linsenadapter für die D 70 und dem Hauseigenen  Spektiv.

Welche D-SLR's gehen wirklich?
Ich bin auch für theoretische Gedanken dankbar, da sicher nicht jeder sowas hat.
 
MFG Emskopp
Gespeichert
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« Antworten #1 am: 30. Juni 2005, 21:45:14 »

Hallo Emskopp,

über das Thema fange ich auch gerade nachzudenken, weil wir überlegen, irgendwann ein Spektiv anzuschaffen.

Normalerweise versagt bei Nikon-SLRs der Consumer-Klasse die Belichtungsmessung, wenn keine AF-Objektive angeschlossen sind. Dabei ist aber nicht der AF das entscheidende, sondern ein Chip, mit dem sich die Kamera unterhalten möchte. Dies hat Nikon wohl in der hauseigenen Lösung berücksichtigt:

http://www.digitalcamerawebsites.com/node/312

denn dort steht, daß Belichtungsmessung und Zeitautomatik funktioniert. Bei einer handelsüblichen T2-Adaptierung wäre es anders. EOS-Kameras und viele Pentax-SLRs verhalten sich weniger zickig, weshalb ich von Nikon abraten würde. Das Rauschen ist ja bei der EOS 350 auch minimal. Wie gut der AS der digitalen Dynax an einem Spektiv funktioniert, müßte man austesten.

Hast Du schon mal gegoogelt? Ich bin sicher, daß in den englischsprachigen Foren (Astronomie, Vogelkundler) Diskussionen über das Thema gibt.

Gruß

Rainer
Gespeichert
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« Antworten #2 am: 30. Juni 2005, 21:52:54 »

gerade gefunden:

http://www.birdforum.net/forumdisplay.php?f=243

Beiträge über Techniken mit DSLRs wie dieser hier

http://www.birdforum.net/showthread.php?t=26598

scheinen aber rar - man müßte mit der Suchfunktion arbeiten.

Hier ist ein Thread aus einem anderen Forum:

http://www.stevesforums.com/forums/view_topic.php?id=21733&forum_id=68
Gespeichert
Emskopp
Gast
« Antworten #3 am: 04. Juli 2005, 22:18:41 »

Habe von Nikon eine Antwort auf die oben gestellte Frage erhalten. Es ist wie Rainer sagt, bei der Nikon Lösung mit Belichtungssteuerung. Sonst alles Handarbeit. Da die Canon D 350 , ohnehin das günstigere Rauschverhalten bei höherer Auflösung hat, werde ich, so ich Zeit habe mir das etwas näher ansehen.  
Allerdings ist Canon schlecht auf dem E-Mail-Weg anzusprechen. Es geht wohl nur mit Registrierung.  Ist im prinzip bei Nikon auch nicht besser, aber da war ich schon registriert.

Was mich bei der Nikon-Sache noch interessiert, welches Spectiv ist gelungener. Nikon Leica Zeiss oder Swarovski (teurer)? Bei den Ferngläsern und Zielfernrohren ist Nikon bisher den europäischen Wettbewerbern etwas unterlegen. Oft ist es das Sehfeld.
Aufgefallen ist mir, das Zeiss und Swarovski beim Digiscoping sehr vielfältige Herstellerunabhängige Kamera-Verbindungen anbieten.
Ich danke Rainer übrigens für sein Bemühen!

Emskopp
Gespeichert
Seiten: [1]
Drucken
 
Gehe zu: