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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 06. April 2005, 22:37:45 » |
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Hallo Micha,
auch wenn es in einem Buch über Landschaftsfotografie aus dem Augustus-Verlag (*) behauptet wird: circular hat nichts damit zu tun, daß die Filterfassung drehbar ist.
Ein Polfilter, ganz gleich ob linear oder circular, muß drehbar gefasst sein, weil man sonst seine Wirkung nicht steuern kann.
Ein circularer Polfilter ist zunächst ein linearer Filter, auf dessen Rückseite eine sog. Lambda/Viertel-Folie aufgeklebt ist, die das linear polarisiserte Licht in circular polarisisertes Licht umwandelt. Dies ist dann erforderlich, wenn im Strahlengang, der zur Belichtungsmessung abgezweigt wird, polariserende Medien (halbdurchlässiger Spiegel z.B.) verwendet werden. Die Benutzung ist nicht anders als bei den linearen Polfiltern.
Circulare Polfilter sind aufgrund ihrer Bauweise unsymmetrisch. Wenn sie verkehrt herum in der Fassung sitzen (kommt bei Hama öfters vor), haben sie nicht die erwartete Wirkung.
De r zweite Filter hat den von Dir gedachten Verwendungszweck. Zusätzlich mildert er die Kontraste zwischen hellem Himmel und dunklem Vordergrund.
Wenn das Objektiv allerdings keine feststehende Frontfassung besitzt, hast Du allerdings ein Problem bei der Verwendung der Filter, weil nach jedem Fokussier/Zoomvorgang der Filter neu justiert werden muß.
Gruß
Rainer
(*) Zu Gunsten des englischen Autors Chris Coe nehme ich an, daß es sich um einen Übersetzungsfehler handelt. Schlimm genug, daß sowas von den Korrekturlesern nicht gesehen wird.
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