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Autor Thema: Filme selber laden.  (Gelesen 2248 mal)
Seni
weiss was
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« am: 10. März 2005, 20:21:18 »

Hallo,
es sind ja immer mal wieder günstige Filmlader in einem uns allen bekannten Internetsauktionplattform zu bekommen. Hat jemand Erfahrung mit Filmen selber laden und kann mir sagen wie einfach das ganze ist. Ich Entwickle seit einiger Zeit auch Filme selber, ich denke mal das Meterware in einen Filmlader einführen auch nicht schwerer sein kann als einen Film auf die Spule zum Entwickeln zu fädeln.

Wäre nett wenn mir einer schreiben könnte ob es grosse Unterschiede zwischen einzelnen Modellen gibt, oder die vom Prinzip her ähnlich sind, so das es eigentlich für den Hobbybereich nicht unbedingt auf ein bestimmtes Modell oder Marke ankommt.

Könnte man eine eingelegten Filmrolle eigentlich theoretisch  in dem Filmlader lassen und sich Patronen nach Bedarf füllen?

Wieviel Bilder und/oder Filme bekommt man den aus einer 35m. Rolle?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

Gruß Micha.
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ruß Michael
michael Hager
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« Antworten #1 am: 10. März 2005, 21:48:58 »

Hi Micha,

ich persönlich kenne nur die Filmlader, die damals von Hama angeboten wurden. Sie unterscheiden sich eigentlich nur von der Mechanik, Verarbeitung und vom Zählwerk her.
Ja, Du kannst den Film im Lader lassen, wäre ja auch umständlich immer wieder raus und rein.
Ein 36er Film sind ca. 1,6 Meter - kannst Du selbst hochrechnen:
36mm für Negativ, rund 4-6mm pro Steg - je nach Kamera, dann noch 4-5 Bilder Vor- und Nachspann a 36mm

Gerne ... michael
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Rainer Hey
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« Antworten #2 am: 10. März 2005, 22:05:20 »

Hallo Micha,

auf die praktischen Fragen weiß ich leider keine Antwort. Einfach deshalb, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, daß sich die Sache nicht lohnt.

Der Denkfehler liegt meistens darin, daß die Preise der Meterware mit den Preis eines einzelnen Films verglichen wird. In dem Augenblick, wo Du die Filme im Zehner- oder 50er-Pack kaufst, sieht die Rechnung anders aus.

Beispiel anhand des Ilford HP5 Plus:

Meterware 30 m ca. 50 Euro. Ergibt ca. 19 Filme a 36 Aufnahmen (36mm x 36 + Stege + Filmanfang = 1,60 m). Macht pro Film ca. 2,60. Dazu kommt die Leerpatrone je 0,70, macht also schon 3,30 - DX-Etikett, Filmladerinvestition, Klebestreifen, Verluste und Arbeitszeit nicht gerechnet.

Dagegen steht ein Preis von 3,50 beim Kauf von 50 Stück.

Such Dir aus, wie Du glücklich werden willst :-)

Das Selberladen lohnt m.E. nur, wenn man Spezialfilme benötigt, die es nur als Meterware gibt oder wenn man immer nur wenige Aufnahmen pro Film machen will.

Die Zweit/Drittverwendung von Filmpatronen ist übrigens kritisch, weil die Licht-Dichtung am Patronenmaul verschmutzen kann. Beim zweiten Film gibt es dann Telegraphendrähte gratis :-)

Gruß

Rainer
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Seni
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« Antworten #3 am: 11. März 2005, 17:56:11 »

Hallo Micha und Rainer,
vielen Dank für eure Antworten. Nachdem ich jetzt ein paar Zahlen zum Rechnen hatte, habe ich mich nochmal auf die auf die Suche im Netz gemacht und bin auch zu dem Schluss geommen das sich die Sache nicht lohnt.

Zwar kommt man bei Ilford HP5 oder FP 4 auf 2,70 € wenn man die Patrone min 3x verwendet dem steht aber gegenüber das ich den FP 4 schon für 3.00 € bekomme Lächelnd  im schlimmsten Fall müsste ich 10 auf einmal nehmen :wink: . Das die Preise für Filme in nächster Zeit steigen kann ich mir nicht vorstellen, da es immer noch genug "KB-Fotografen" gibt und es noch dauern wird bis daraus ein Nischenprodukt wird.

Gruß Micha
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ruß Michael
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