08. Februar 2012, 19:16:17
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Autor Thema: Spektive von Bresser oder TS  (Gelesen 4966 mal)
Anonymous
Gast
« am: 20. Februar 2005, 07:44:04 »

Hallo,wer kann mir ein wenig weiterhelfen.Ich mache Naturbeobachtungen(des öfteren bei Dämmerung)und möchte deshalb ein Spektiv dieser Größenordnung kaufen.Ich denke ich brauche eine recht große Öffnung mit einer guten Dämmerungszahl(logo,durch Zoom Okular DZ von - bis).
Wer kann mir zu diesen beiden Typen ein bißchen weiterhelfen?Bin um jede Meinung froh.

-TS Spektiv 22 - 66 x 100 mit 45° Einblick
 
-Bresser Spektiv Primax2 25-75x90 mit 45° Einblick

Vielen Dank

Rüdiger
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Emskopp
Gast
« Antworten #1 am: 16. Mai 2005, 21:35:38 »

Ich habe zu TS gegoogelt und bin auf Teleskop Servie gestoßen. Die schreiben selber von Russischer Herkunft. Von Bressner weiss ich das die auch russische beziehungen haben.
Das lässt mich an recht dürftige Qualitäten denken, zumal beides sicher auch sehr günstige Angebote sind.

Ich habe mir vor ca. 20 Jahre ein Bressner 8 x 56 gekauft. Vermutlich in Fern-Ost gefertigt und seinerzeit ca. 100 DM teuer. 15 Jahre später habe ich mir ein Leica 7 x 42 zugelegt. Seitdem habe ich das Bressner den Kindern zum spielen gegeben.  Mit dem Leica kann ich details viel eher und deutlicher erkennen, und in der Dämmerung bringt es auch mehr. Das alles trotz vermeindlich geringer optische Werte.

Weiter solltest du dich nicht von allzu hohen Vergrößerungen blenden lassen. Die Detailerkennbartkeit nimmt nicht entsprechend zu. Störungen wie Hitzeflimmern und Dunst nehmen zu.  So kann Hitzeflimmern schon bei üblichen Ferngläsern sichtbar werden.  Höhere Vergrößerungen benötigen eine sehr klare Luft und helles Wetter mit geringer Thermik. Um die Zeitung beim Nachbarn zu lesen (was ohnehin verboten ist) reicht die vergrößerung  vermutlich immer noch  nicht.
Ich empehle dir beide Angebote sehr kritisch zu prüfen, und gegebenfalls für ein Spektiv von Swarovski Leica Zeiss (Nikon) oder aber wenigstens Kowa oder Optypolyth zu sparen. Billig kaufen kann teuer sein!

MFG Emskopp
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Falcher
Gast
« Antworten #2 am: 16. November 2005, 09:09:04 »

Hab mir 2004 ein Bresser Zoom 8-24 x 50 um ca. 130€ gekauft und es heuer gegen ein Nikon Action VII 10-22 x 50 um 99€ umgetauscht.
Das Bresser hatte starke Farbsäume, veränderte beim Zoomen die Schärfe der beiden Seiten und war im Winter unter 0° nicht zu gebrauchen, weil die Zoom-Mechanik eingefroren ist.
Das Nikon hat eine deutlich bessere Optik (Brillanz, Randschärfe..) und die Schärfe verändert sich nur geringfügig beim Zoomen. Natürlich darf man von einem Zoom in dieser Preisklasse nicht viel erwarten, es hat am Bildrand Farbsäume etc..
Ich verwende das Zoom als Spektiversatz, wenn ich mit dem Rad (als Vogelkundler/Orni) unterwegs bin und nicht viel Gewicht mitschleppen möchte. Als "Hauptglass" habe ich dann ein 10x50 (in Offenlandschaften), im Wald od. Gärten ist ein 8x50/ 8x42 oft besser.
LG Johannes
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frederick
Gast
« Antworten #3 am: 16. November 2005, 17:11:57 »

@Emskopp
Das Lesen der Zeitung des Nachbarn ist doch nicht verboten. Auch in andere Wohnungen hineinschauen ist erlaubt. Da gibt es kein Gesetz dagegen. Wer was dagegen hat, muss die Gardine zumachen. Anders ist es mit Höhrverstärkern, die sind verboten.
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jmora
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« Antworten #4 am: 19. November 2005, 16:55:01 »

Zitat von: "Emskopp"
Ich habe zu TS gegoogelt und bin auf Teleskop Servie gestoßen. Die schreiben selber von Russischer Herkunft. Von Bressner weiss ich das die auch russische beziehungen haben.

Bresser gehoert mitlerweile zu Meade. Die kaufen in aller Herren Laender
ein und labeln dann um.

- Juergen -
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Emskop
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Beiträge: 69


« Antworten #5 am: 22. September 2006, 18:07:27 »

Hallo Falcher!
Was nennst du da. Ferngläser oder Spektive.  
Warum nimmst du ein Spekiv mit auf Radtour, und lässt das Fernglas zu hause? Ich würde es umgekehrt machen.
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