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Autor Thema: "Filmscanner" Kaufberatung  (Gelesen 944 mal)
MINZ
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« am: 18. Februar 2005, 16:39:51 »

Hallo,

Ich bin ein analog-fotograf und würde gerne meine negative digitalisieren, um sie zu bearbeiten und dann auf ca. DIN A4 Format auszudrucken. (Auflösung??)

Es sollte kein proffesionelles und teures Gerät sein sondern sollte sich in der Preisklasse bis 200 Euro befinden.

Welchen Scanner könnt ihr mir empfehlen ?
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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 18. Februar 2005, 17:22:11 »

Bei 200 Euro für ein Neugerät fällt mir eigentlich nicht viel  empfehlenswertes ein. Ob Amateuer oder Profi ist eigentlich egal - die Unterschiede liegen eher in der Geschwindigkeit, in der Ausstattung und beim lieferbaren Zubehör. Auch Amateure möchten gerne ein knackig scharfen Scan sehen. Evtl. ist der Reflecta Silverscan 3600 für Dich ausreichend. Er löst gute 1800 ppi auf, kommt angeblich mit Negativen gut zurecht und wird sogar mit Siverfast (gute Scansoftware) ausgeliefert.

Am besten, Du liest schon mal die Beiträge, die hier im Forum zum Thema geschrieben wurden (Suchfunktion benutzen, Eingabe "Filmscanner"), damit Du ein Gefühl für die Thematik bekommst.

Warnung vorweg: die Flachbettscanner mit Durchlichteinheit haben ALLE nicht die Auflösung, wie die Werbung verspricht - nicht annähernd!!

Was nicht heißt, daß die Geräte unbrauchbar sind. Es kommt, wie immer, auf die Ansprüche an. Vielleicht hast Du die Gelegenheit, z.B. den Canoscan 8400F bei einem Händler auszuprobieren. Der hat sogar die hardwarebasierte Staub/Kratzerentfernung. Diese erspart viel Arbeit bei der Nachbearbeitung - unbedingt empfehlenswert für alle, die nicht im Reinraum eines Elektroniklabors arbeiten.

Die Alternative wäre ein gebrauchter dedizierter Filmscanner wie der Nikon Coolscan LS-2000.

Die benötigte phyikalische Auflösung kannst Du in etwa ausrechnen. Für einen guten A4-Ausdruck brauchst Du 300 Pixel pro Inch, das sind 120 Pixel pro cm. Macht also bei 20x30cm

(20x120)x(30x120) = 2400 x 3600 Pixel. Das sind 1000 Pixel pro cm oder, wieder auf die übliche Inch-Angaben umgerechnet, rund 2500 Pixel pro Inch. Der Nikon LS 2000 bringt 2700 ppi. Paßt also.

Ein Flachbettscanner schafft nominal maximal 1200 bis 1500 ppi. Das kann also bei A4-Ausdrucken schon eng werden. Mit etwas weniger Ansprüchen an den Ausdruck mag es noch gehen.

Gruß

Rainer
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MINZ
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« Antworten #2 am: 18. Februar 2005, 17:40:31 »

Hey Rainer, vielen Dank für diese ausführliche Antwort!
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