|
Jake
|
 |
« am: 31. Januar 2005, 16:26:57 » |
|
Hallo, hier ein interessanter Artikel bei SPON über Farbfotografien vom Zweiten Weltkrieg: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,339369,00.htmlAllerdings stand vor längerer Zeit mal im SPIEGEL, dass es auch schon vom Ersten Weltkrieg Farbfotos gibt. Gruß, Jake
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
sniper-k98
|
 |
« Antworten #1 am: 31. Januar 2005, 17:13:28 » |
|
hmm gabs mal ne gute Reportage "Der Krig in Farbe" von Spegel TV...gibt es als DVD
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
OS 3 + Sigma 2.8/ 28-70
|
|
|
|
Sandra16
|
 |
« Antworten #2 am: 01. Februar 2005, 14:51:53 » |
|
Kann mal einer den Beitragstitel editieren? kommt irgendwie nicht so toll.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
ruß Sandra
|
|
|
|
tillbraven
|
 |
« Antworten #3 am: 01. Februar 2005, 16:03:52 » |
|
Theoretisch ist es möglich, daß es schon vom 1. Weltkrieg Farbfotos gibt. Lumière aus Frankreich brachte 1907 das erste Farbmaterial heraus, das recht viel benutzt wurde, die "Autochrome"-Platte. Es hatte aber eine (sowohl für damalige als auch für heutige Verhältnisse) geringe Lichtempfindlichkeit, Momentaufnahmen waren erstmal unmöglich. Agfa brachte 1916 ein ähnlich aufgebautes Material, also mitten im Krieg.
Ich hab aber kein Bildbeispiel für ein Farbfoto aus dem 1. Weltkrieg zur Hand...
Gruß Till
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Der liebste Freund des Fotografen ist der Papierkorb...
|
|
|
|
Jake
|
 |
« Antworten #4 am: 01. Februar 2005, 16:22:09 » |
|
Warum "kommt der irgendwie nicht so toll"? Ich hab nur den Titel des Spiegelartikels übernommen.
Mir war schon klar, dass es zu der Zeit schon Farbaufnahmen gegeben hat, aber dass sogar für die Masse Farbfilme gab, überrascht mich doch ein bißchen. Ich kenne Fotos von meinem Großvater noch aus den sechzigern in Schwarz-Weiß. Die hat er sicher nicht wegen des künstlerischen Anspruchs nicht in Farbe aufgenommen. Vermutlich waren Farbfilme wesentlich teurer, sowohl in der Anschaffung als auch in der Entwicklung? Wie war überhaupt in den fünfziger und sechziger Jahren die Versorgung des "Otto Normalfotografen" mit Fotofachgeschäften? Weiß da jemand drüber Bescheid? Wahrscheinlich hatte doch auch nicht jeder eine Kamera, oder? Ich bin etwas zu jung dafür, würde mich aber mal interessieren. Werde die Tage dazu auch mal meinen Opa interviewen...
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Sandra16
|
 |
« Antworten #5 am: 01. Februar 2005, 19:02:12 » |
|
Ich hatte auch gesehen das der Spiegel den selben unglücklichen Titel hatte. Aber der Titel bezog sich ja auch auf das Bild und nur dann macht er wenn überhaupt Sinn.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
ruß Sandra
|
|
|
|
Alexandra
Gast
|
 |
« Antworten #6 am: 08. März 2005, 21:18:01 » |
|
Hab gerade die Diskussion gelesen und dachte, vielleicht ist es immer noch interessant, wenn auch schon etwas spät: Auf meiner Webseite habe ich einige Bildbeispiele von Autochrome-Platten aus der Zeit des ersten Weltkrieges: Autochromes
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
tillbraven
|
 |
« Antworten #7 am: 08. März 2005, 21:57:02 » |
|
Hallo Alexandra, das ist eine beeindruckende Galerie. Sowas hatte ich vor einem Monat gesucht, aber auf die Schnelle nicht gefunden...
Viele Grüße! Till
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Der liebste Freund des Fotografen ist der Papierkorb...
|
|
|
|
Seni
|
 |
« Antworten #8 am: 09. März 2005, 14:01:15 » |
|
Hallo Alexandra, das war auf keinen Fall zu spät, eine sehr schöne Galerie. Ich wusste bisher nicht das es Farbaufnahmen aus dem 1. Weltkrieg gibt aber jetzt diese Aufnahmen zu sehen ist sehr beeindruckend. Kannte ich bisher nur von Bilderrn des 2. Weltkriegs.
Geht es nur mir so, aber bisher assoziierte ich mit Kriegsbildern in Sw. 1.WK und wenn Farbe dann 2.WK.
Gruss Micha.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
ruß Michael
|
|
|
|
tillbraven
|
 |
« Antworten #9 am: 10. März 2005, 22:22:40 » |
|
Hallo Micha,
praktisch gesehen hast du recht, 99,9% aller Fotos vom 1. Weltkrieg dürften SW sein. Nur: es gab ab 1907 tatsächlich schon Farbmaterial, also wurde es auch benutzt... Zudem spielte sich zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg eine kleine Revolution ab, was Farbmaterial betrifft. Das Farbmaterial aus der Zeit des 1. WK war einschichtig. Dreischichtiger (moderner) Farbfilm tauchte erstmals 1935 mit dem Kodachrome auf. Agfa brachte 1936 den ersten Agfacolor. Damit war die Farbtechnik der "Autochromes" aus der Zeit des 1. WK vom Tisch... Ein klein wenig kann man den Unterschied zwischen 1- und 3-schichtigem Farbmaterial mit der heutigen Digitaltechnik vergleichen. Da konkurrieren wieder 1-schichtige Sensoren mit 3-schichtigen Sensoren... Bezogen auf die historischen Farbfotos kann man sagen, daß der 3-schichtige Farbfilm (wie der Kodachrome von 1935) in Punkto Schärfe, Farbsättigung und Farbtreue den alten Materialien weit überlegen war...
Gruß Till
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Der liebste Freund des Fotografen ist der Papierkorb...
|
|
|
moni
keine Tüte mehr ...
 
Beiträge: 17
|
 |
« Antworten #10 am: 25. Juli 2005, 21:12:43 » |
|
Obwohl 1907 als das Jahr der Einführung der Farbfotografie gehandelt wird, gab es bereits im 19. Jahrhundert erfolgreiche Versuche. Nachdem Leute wie Vogel die Emulsionen für ein breites Lichtspektrum empfindlich bekommen hatten, fotografierten findige Fotografen durch Farbfilter, die nur einen Teil des Lichts durchließen auf drei Glasplatten. Davon stellte man im Kontakt Dias her. Es waren natürlich Schwarzweißdias. Die wurden mit drei Projektoren übereinander projiziert. Zwischen den jeweiligen Beleuchungen und den zu projizierenden Dias standen Glasküvetten, in denen sich jeweils eine Flüssigkeit mit der Farbe des Farbfilters befand. So wurde das übereinanderprojizierte Bild farbig. Es gab noch andere Lösungen.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Fotofreak1
Gast
|
 |
« Antworten #11 am: 20. März 2006, 13:03:25 » |
|
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|