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Beleuchtete Windmühle fotografieren
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Autor
Thema: Beleuchtete Windmühle fotografieren (Gelesen 1311 mal)
Jake
weiss was
Beiträge: 63
Beleuchtete Windmühle fotografieren
«
am:
03. Dezember 2004, 10:53:17 »
Hallo!
Bei uns im Dorf steht eine alte Windmühle. Diese wird jedes Jahr zur Adventszeit rund um die Flügel mit einem Lichtschlauch versehen und in der Dunkelheit entsprechend illuminiert. Das sieht immer fantastisch aus und ich wollte es schon letztes Jahr fotografieren. Mir fehlte allerdings das Stativ.
Das könnte ich mir dieses Jahr besorgen.
Habt ihr vielleicht ein paar Anhaltspunkte für mich, was Belichtungszeit und Blende angeht? Schliesslich ist es bis auf den Lichtschlauch zappenduster. Oder sollte ich besser in der Dämmerung mit ein wenig Restlicht arbeiten? (Stichwort "Blaue Stunde")
Und einen Fernauslöser hab ich auch nicht, aber da kann ich mir doch per Selbstauslöser helfen, oder?
Freu mich auf ein paar Tips!
P.S.: Ich würde einen Sensia 100 verwenden, okay?
P.P.S.: Und wahrscheinlich zwei bis drei durchrotzen...
Gespeichert
tillbraven
Spezialist
Beiträge: 312
Beleuchtete Windmühle fotografieren
«
Antworten #1 am:
03. Dezember 2004, 19:29:57 »
Hallo Jake,
deine Idee mit der "blauen Stunde" ist nicht schlecht... Es kann auch sein, daß man die Mühle bei völliger Dunkelheit eindrucksvoll fotografieren kann, selbst wenn dann nur die Lichtstreifen auf den Flügeln zu sehen sind. Dann müßten aber weitere beleuchtete Objekte in der Nähe sein, die sich in die Bildkomposition einbeziehen lassen, andere Gebäude, eine Brücke, eine Straße... Nur die Lichtstreifen auf den Flügeln machen wohl kein Bild...
Grundsätzlich liegt man nicht verkehrt, wenn man Nachtaufnahmen von Gebäuden in der Dämmerung macht, damit das Restlicht die Srukturen wiedergibt. Möglicherweise kannst du die Mühle auch ein wenig anstrahlen, etwa mit Autoscheinwerfern. Muß man das Auto dabei aber nach oben neigen, braucht man geeignetes Gelände. Das Anstrahlen mit Autoscheinwerfern wird im Bild etwas unreal wirken, deinem Bild daher eine leicht surrealistische Note geben...
P.P.S. ist richtig...
Gruß
Till
Gespeichert
Der liebste Freund des Fotografen ist der Papierkorb...
Jake
weiss was
Beiträge: 63
Beleuchtete Windmühle fotografieren
«
Antworten #2 am:
06. Dezember 2004, 11:40:31 »
Hallo,
danke für Deine Antwort.
Mir ist gestern noch was eingefallen: ich hab keinen Fernauslöser. Aber schon eine Stunde später kam mir die Idee, einfach den Selbstauslöser zu benutzen.
Das sollte doch gehen, oder?
Mit Auto anstrahlen ist schlecht, da komm ich nicht richtig hin. Werde es also in der Dämmerung versuchen. Zur Not auch an mehreren Tagen, soweit ist die nicht weg.
Gruss, Jake
Gespeichert
tillbraven
Spezialist
Beiträge: 312
Beleuchtete Windmühle fotografieren
«
Antworten #3 am:
06. Dezember 2004, 15:30:33 »
Hallo Jake,
es sollte mit dem Selbstauslöser genauso gehen, richtig.
Als Anhaltspunkt für die Belichtungszeit kannst du in der Dämmerung wahrscheinlich noch auf den Wert zurückgreifen, den der Belichtungsmesser liefert. (In der Dämmerung sollte der noch einen Wert anzeigen...) Da der Beli allerdings eine "normale" Aufnahmesituation vermutet, sind die Zeiten, die er anzeigt, zu lang. Eine Nachtaufnahme soll schließlich auch ein wenig nach Dunkelheit aussehen. Man muß also knapper belichten. Inwieweit der Beli noch mitspielt, hängt auch von der Lichtstärke des Objektivs ab. Bei einem 1,8/50mm sind die Meßwerte bei wenig Licht natürlich noch genauer, als bei einem Objektiv mit Lichtstärke 4-5,6. Insgesamt ist also ein wenig probieren angesagt, um den besten Effekt zu bekommen. Aber das war dir ja schon von Anfang an klar.
Den Trick mit den Autoscheinwerfern habe ich selbst vereinzelt angewandt. Das Bildergebnis erscheint aber nicht natürlich, sondern schon ein wenig "surreal". Das ist dann sowieso nicht jedermanns Geschmack...
Viele Grüße!
Till
Gespeichert
Der liebste Freund des Fotografen ist der Papierkorb...
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