Hallo Stephan,
die Frage 1 ist aus meiner Sicht einfach zu beantworten: wenn Du schon viele Dias/Filme hast, lohnt sich der Scanner. Wenn nicht --> DSLR, und zwar in Wesentlichen aus praktischen Erwägungen (keine zerkratzen Filme mehr, schnelle Kontrolle der Ergebnisse).
1a. Ich habe den Nikon Coolscan 5000ED und vermisse an der mitgelieferten Software nichts. Für Profis, die das allerletzte auch aus schlechten Vorlagen herauskitzeln wollen, mag Silverfast interessant sein.
Du kannst ja mal die Debatte darüber im Filomscanner-Forum verfolgen:
http://f27.parsimony.net/forum67102/Lesestoff für die dunklen Winterabende :-)
Filme scannt man grundsätzlich mit der größtmöglichen Scannerauflösung und speichert in tiff (ca. 120 MB bei meinem Nikon, der kann 4000 dpi). Runterrechnen kann man immer, hoch nie.
zu 2: Kristallkugel ist gerade kaputt.
zu 2a: handelsübliche Diarahmen zeigen 35x23 mm.
zu 2b: für 10x15 reichen möglicherweise schon 1200 dpi, weil die Bilder normalerweise mit 300dpi ausbelichtet werden (ist ja auch alles digital). Ist eine ganz einfache Rechnung: 1200 geteilt durch 300 = 4. Der Vergrößerungsfaktor 24x36 auf 10x15 ist auch etwa 4. So kannst Du Dir jedes andere Format ausrechnen. Aber wie gesagt, man scannt nur einmal, und das mit dem Optimum.
zu 2d. Werkeine Arbeit hat, macht sich welche :-)
Spätestens, wenn Du den Vorteil eines automatischen Filmstreifeneinzugs kennengelernt hast, verfluchst Du jedes gerahmte Dia :-)
Man kann sich natürlich für den 5000ED die automatische Zuführung für gerahmte Dias kaufen - kostet aber :-(
zu 3a: warten, bis dpreview getestet hat.
zu 3b: jein. paßt dran, Belichtungmesser funktioniert nicht.
Beim Rest muß ich passen. Es gibt aber
www.dslr-forum.de mit einer Objektivrubrik.
Gruß
Rainer