Hallo Dirk,
die Lichtstärke eines Objektivs ist die größtmögliche Blendenöffnung. Die Blendenzahlen sind (vereinfacht ausgedrückt) das Verhältnis von Durchmesser der Blende zur Brennweite). Deshalb findet man bei den meisten Zoomobjektiven auch zwei Werte. Der erste gilt für die kleinste Brennweite (Weitwinkel), der andere für die maximale Telestellung.
Das liest sich dann z.B. so: 2,8-3,4/35-350
Streng genommen ist das die Kurzfassung.
Korrekt wäre 1:2,8-1:3,4/35-350
Diese Schreibweise erklärt dann auch, warum kleine Blendenzahlen eine große Blendenöffnung bedeuten.
Dann gibt es in manchen Datenblättern noch eine Information über die kleinste Blendenöffnung, wie z.B. Blende 8. DAnn steht dort: 2,8-8
Welche der beiden Varianten gemeint ist, läßt sich oft nur aus dem Zusammenhang erkennen.
Wenn Du mit den Begriffen nicht vertraut bist und mehr dazu wissen willst, schau mal in den Fotokurs von Tom Striewisch:
http://www.fotolehrgang.deDer Multimedia-Kurs von National Geographic (das erste Kapitel findet man in der CD der Novemberausgabe von Chip Foto+Video) ist für Anfänger auch ganz nett.
Ein Bildstabilisator kompensiert Eigenbewegung der Kamera (Verwackeln). Man gewinnt etwas 2 Blenden- bzw. Zeitstufen, bevor es zu Verwacklungsunschärfen kommt. Bei sich schnell bewegenden Motiven ist natürlich ein Bildstabilisator auch hilflos - da helfen nur kurze Belichtungszeiten.
Ob 3 MP oder 5 MP hat zunächst wenig Bedeutung. Es gibt 5MP-Kameras, die schlechtere Bildqualität haben als 3-MP-Kameras.
Kodak läßt dem Anwender meist wenig Spielraum in der Einstellung der Parameter wie Bildkomprimierung. Deshalb habe ich diese Firma aus meienr "könnte man kaufen-Liste" gestrichen.
Was spricht denn aus Deiner Sicht gegen die Minolta Z3? Mit der neuen Firmware dürften doch die Kinderkrankheiten aus der Welt sein. Die Panasonic Lumix FZ3 ist auch nicht verkehrt.
Gruß
Rainer