22. Mai 2012, 19:24:10
Neue BeiträgeNeue Beiträge

Seiten: [1]
Drucken
Autor Thema: Olympus C-8080 und Konica Minolta A2 mal ganz subjektiv  (Gelesen 8882 mal)
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« am: 07. Juli 2004, 00:29:15 »

Vorbemerkung:

In lockerer Folge schreibe ich hier über Kameras, die ich selber besitze oder, wie im Fall der der Minolta Dimage A2, von Foto Erhardt für ein paar Tage zur Verfügung gestellt bekomme - natürlich nicht ohne das Versprechen abzugeben, hier an dieser Stelle meine Eindrücke weiterzugeben.

Mehr als Eindrücke sollen und können es nicht sein - wer die mehr oder weniger Objektive Tests bzw. Reviews lesen will, möge die entsprechenden Seiten im WWW besuchen. Da ich selber die Olympus Camedia 8080-WZ besitze, hat es sich angeboten, auf beide Kameras einzugehen, um die Unterschiede herauszuarbeiten. Der Kürze wegen werde ich die Kameras mit 8080 (Olympus) oder mit A2 (Minolta) bezeichnen.

Der erste Eindruck
 
Vor dem Fotospaziergang sollten die Akkus geladen werden - so bleibt etwas Zeit, die Kameras in die Hand zu nehmen und zu "befingern".

Die A2 hat man dank des weit vorstehenden großen Griffwulstes, der auch als Akkufach dient, fest im Griff - die Oly 8080 ist nicht so griffig, dafür aber ein regelrechter Handschmeichler, der sich der Form der halbgeschlossenen Hand perfekt anpaßt. Ich trage gerne meine Kamera in der rechten Hand, um schnell schußbereit zu sein - zur Not per Einhandbedienung. Das eckige Design der Minolta ermüdet meine Hand deutlich schneller als die Olympus, die ich kaum spüre. Wer größere oder kleinere Hände hat als ich, mag natürlich zu anderen Ergebnissen kommen. Bei der 8080 ist es allerdings einmal vorgekommen, daß ich mit dem Handballen versehentlich die Taste betätigt habe, mit der man das Speichermedium auswählt (xD oder CF). Wenn sich nur eine Karte in der Kamera befindet, ist die Taste aber nicht aktiv. In der Praxis wird man eher mit den günstigeren CF-Karten arbeiten; eine Notreserve in Form einer xD-Karte, auf die man schnell umschalten kann, beruhigt allerdings ungemein.

Das Display bei der 8080 ist etwas beweglicher als bei der A2, wo es sich kaum nach unten klappen läßt ( was das Fotografieren mit Kamera über Kopf schwer macht). Dafür fehlt der 8080 das nach oben klappbare Sucherokular. Ob man das aber angesichts des klappbaren Monitors wirklich braucht, weiß ich nicht; in der Praxis wird man in Bodennähe wohl eher das Display abklappen, um allzu große Verbeugungen zu vermeiden.

Die Akkuladezeit ist bei der A2 kürzer (150 min anstatt 240 min. Angaben laut Anleitung). Dem Akku der A2 fehlt der dritte Kontakt des 8080-Akkus, der zur Temperaturüberwachung dient. Ob das ein praktischer Nachteil ist, kann ich nicht beurteilen. Der A2-Akku  ist jedenfalls beim Aufladen nicht zu heiß geworden.

Die Brennweitenverstellung per Zoomring am Objektiv der A2 verspricht SLR-Feeling. Da beim Einschalten das Objektiv nicht herausgefahren wird, verhält sich die A2 diskreter als die fröhlich surrende 8080. Die Brennweitenverstellung erfolgt über die übliche Zoomwippe, die mit dem Auslösezeigefinger bedient wird. DAs kann ein Vorteil sein, wenn man die Kamera mit einer Hand bedient.
Dicht am Gehäuse gib es bei der A2 einen weiteren Ring, der für das manuelle Fokussieren zuständig ist. Der Durchmesser des Objektivtubus ist bei der Minolta kleiner. Sie wirkt dadurch zierlicher. Der Nachteil ist, daß für die Verwendung von Filtern bzw. Nahlinsen ein Stup-Up-Ring erforderlich ist, da ansonsten im Weitwinkelbereich Vignettierungen entstehen, was auch in der Anleitung erwähnt wird.

Das Programmwahlrad liegt bei beiden Kameras an der üblichen Position oben rechts auf dem Gehäuse. Während die 8080 mit einem Stellrad zur Betätigung von Zeit, Blende etc. auskommen muß (es liegt im oberen Bereich der Kamerarückwand und wird mit dem Daumen bedient) hat die A2 deren zwei. Das eine liegt vor dem Auslöser und wird mit dem Auslösefinger bewegt - ähnlich wie bei vielen SLR-Gehäusen. Das zweite Stellrad der A2 liegt weniger günstig auf der Rückseite oben unter dem Modus-Wahlrad. Allerdings kann man die Funktion beider Stellräder frei belegen - kein echter Nachteil im Vergleich mit der 8080.

Das Einschalten geht bei beiden Kandidaten recht fix. Da bei der Minolta das Objektiv nicht ausgefahren werden muß, ist sie nicht nur akustisch leicht im Vorteil.

Ein großes Plus der A2 ist der EVF (elektronischer Sucher), der deutlich größer ist als bei der Olympus und eine wesentlich bessere Auflösung bietet. Mit etwas gutem Willen läßt sich damit auch manuell die Schärfe einstellen. Es gibt sogar die Möglichkeit, eine Taste mit der Abblendfunktion zur Kontrolle der Schärfentiefe zu belegen. Der EVF der Olympus taugt zu kaum mehr als zur Bestimmung des Bildausschnittes.

Dagegen kann die 8080 dank des AF-Hilfslichtes punkten, wenn es darum geht, in schlecht beleuchteten Räumen zu fokussieren. Hier ist die A2 ziemlich hilflos. Außerdem bleibt der Monitor ziemlich dunkel - trotz Umschaltung in den SW-Modus. Die 8080 schafft es irgendwie, auch im Schatten einer Nachttischlampe ein farbiges Bild auf den Monitor zu zaubern.

Blitzen.

Die 8080 hat einen Standard-Blitzschuh, der zusätzlich mit den spezifischen Kontakten der Olympus-Blitze versehen ist, um die TTL-Kommunikation zwischen Kamera und Blitz zu gewährleisten. Wer einen SCA-fähigen Metz-Blitz sein eigen nennt, kann diesen mit Hilfe des SCA-Adapters 3202 weiterbenutzen. Auf der Webseite von Metz kann man nachlesen, welche Blitzgeräte dafür geeignet sind. Im Prinzip tut es aber jeder Mittenkontakt-Automatikblitz, sofern er mit Niederspannung gezündet wird. Einfach Blende und Empfindlichkeit abgleichen und schon kann es losgehen. Dank der Sofortkontrolle nach der Aufnahme kann man sich an die optimale Feineinstellung herantasten

Die A2 hat den minolta-eigenen Blitzschuh, für den es natürlich auch einen SCA-Adapter gibt. Die "normalen" Blitzgeräte mit Standardschuh passen aber leider nicht - es sein denn, man behilft sich mit Blitzschiene und Synchronkabel; die A2 besitzt nämlich eine eigene Synchronbuchse.

Makrofotografie

Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, sind die üblichen Entfernungsangaben in Prospekten und Tetst (wie z.B. 1 cm minimaler Motivabstand) wenig praxistauglich. Wer schon mal versucht hat, sich mit einer Kamera dem Motiv bis auf 1 cm zu nähern, weiß, daß man nichts sieht - entweder weil die Kamera das Motiv abschattet oder weil das Motiv die Flucht ergriffen hat. Das Ziel der Konstrukteure sollte deshalb sein, den größten Abbildungsmaßstab in der Telestellung des Objektivs zu realisieren.

Minolta hat das begriffen. Der Makroschalter der A2 läßt sich nur bei voll ausgefahrenem Objektiv betätigen. Bei maximalem Abbildungsmaßstab ergibt sich ein Motivabstand von 10 cm und ein Bildfeld von ca. 4,5 cm Breite.

Die 8080 verfährt zweigleisig. Im normalen Makromudus kann die Brennweite verstellt werden. Im Super-Makomodus fährt das Objektiv ein eine Stellung mittlerer Brennweite. Man kann bis ca. 3 cm an das Motiv heranrücken; das Bildfeld ist dann ca. 4,2 cm breit.


Bildqualität:

Ob das menschliche Auge und die graue Masse dahinter das geeignte Instrumentarium sind, um die Bildqualität objektiv zu beurteilen, darf angezweifelt werden. Aber mehr steht mir leider nichtzur Verfügung. Für den Vergleich habe ich mich auf die Einstellungen beschränkt, die optimale Bildqualität versprechen: höchste Auflösung, niedrigste Empfindlichkeit, geringste jpeg-Komprimierung. Stativ ist Pflicht, um den Einfluß von Verwacklungsunschärfen auszuschließen. Ein Problem war allerdings, daß die Standardeinstellungen in Bezug auf Schärfung, Kontrast und Farbsättigung nicht vergleichbar sind. Die ersten Bilder mit der A2 bestätigten die Erfahrung anderer A2-Besitzer, daß Fotos mit den Standard-Voreinstellungen die A2 oft enttäuschen. Ich habe den Kontrast auf +2 und die Farbe auf +1 gesetzt, wie im Userforum empfohlen wird.

Abgesehen von leichten Unterschieden in der Farbcharakteristik waren Unterschiede erst in der 100%-Darstellung der EBV zu erkennen, deren "Vergrößerung" einem ca. 1 m breiten Ausdruck entsprechen würde. In Bezug auf Detailreichtum und Auflösung spielen beide Kameras m.E. in der gleichen Liga. Die Kritik mancher Tester am Objektiv der A2 kann ich zumindest mit meinen Mitteln nicht nachvollziehen. Die Standardsituation "Blätter vor hellem Hintergrund" ergab allerdings sichtbare Vorteile für die 8080. Die A2 produziert violette Farbsäume, die 8080 hält sich in dieser Disziplin vornehm zurück. Die Testbilder habe ich bei beiden Kameras mit 64 ASA gemacht. Wenn man sucht, erkennt man bei den Fotos derA2 ein geringfügig stärkeres Rauschen.

Die geringste Komprimierung ergibt bei der A2 Dateien, die in etwa 4,5 MB groß sind. Die 8080 komprimiert stärker; die Dateien im Schnitt 3,5 MB groß. Ich denke, daß man mit dem RAW-Format arbeiten muß, um einen Vergleich objektiver werden zu lassen. Dazu fehlt mir aber die Erfahrung und ein Programm/Plugin, mit dem ich beide RAW-Formate bearbeiten kann.


Geschwindigkeiten:

Wo gerade das Stichwort RAW gefallen ist: Beim Abspeichern von Bildern im RAW-Format lassen sich beide Kameras ziemlich lange Zeit, wobei ich bei der A2 eine Anzeige für die Aufnahmebereitschaft vermisse. Die 8080 zeigt an (Fortschrittsanzeige auf dem Monitor) wenn sie wieder bereit ist (nach 18 sec), bei der A2 hilft nur probieren oder den Sekundenzeiger einer Uhr zur Hilfe zu nehmen (20 sec). Auch ein Austausch der CF-Karten (Standard Lexar, Kingston CF/512-S Highspeed, an USB2 etwa 10x schneller als die Lexar) ändert nichts an den Werten. Der Flaschenhals steckt also in den Kameras selber.

Die AF-Geschwindigkeit habe ich nicht mit der Stoppuhr gemessen. Vom Gefühl her tun sich beide Kandidaten nichts. Es kam mir so vor, als ob je nach Situation mal die 8080, mal die A2 etwas schneller war. Störend ist bei beiden, daß das Sucherbild für einen Moment einfriert, was bei sich bewegenden Motioven zu Irritationen führen kann. Anzumerken ist auch, daß der AF (beider Kameras) Schwierigkeiten hat, wenn der Motivkontrast schwach ist, z.B. bei einem Horizont, der im Dunst liegt.

Wie entscheiden?

Für mich keine Frage, die 8080 ist gekauft und die A2 wieder auf dem Weg zu Foto Erhardt. Bei einem Glas Cabernet Sauvignon aus dem Trentino bleibt mir also nur die Frage, ob ich die 8080 "schön" trinken muß :-)

Wenn es eine Antwort darauf gibt, ist sie sehr subjektiv. Die 8080 ist wie in meine Hand hineinkonstruiert, die A2 fühlt sich dagegen ziemlich eckig an. Diese Eigenschaften sollte man nicht unterschätzen. Bei der Bildqualität hat die 8080 leicht die Nase vorne, AF-Hilfslicht und Display-Beweglichkeit sprechen ebenfalls für die 8080. EVF (elektronischer Sucher), Bildstabilisator und der größere Zoombereich sind bei der A2 auf der Habenseite.

Angesichts der Tatsache, daß für mich die 8080 "nur" als Ergänzung zu einer DSLR gedacht war,  werde ich die Vorteile genießen und über die Nachteile hinwegsehen; die Rotwein Flasche muß also nicht unbedingt heute abend geleert werden. Dagegen kann ich einem Freund, dessen Prioritäten anders liegen, mit gutem Gewissen die A2 empfehlen.

Das beste wäre, wenn Minolta anstatt mit Konica mit Olympus fusioniert hätte und das beste von beiden Kameras in einem Gehäuse vereint hätte :-) Mal sehen, ob mir die Photokina die DSLR meiner Träume bringt. Aber bis dahin verpasse ich dank der Olympus keine Gelegenheit - die ist nämlich immer dabei.

Fragen, Korrekturen und Hinweise sind jedezeit gerne gesehen.

Rainer Hey
Gespeichert
Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 24. Juli 2004, 00:24:33 »

Danke für den qualifizierten Bericht, der mir sehr geholfen hat! Stehe auch gerade zwischen den beiden Modellen und werde die Minolta A2 morgen enttäuscht wieder zurückschicken. Hat einige gravierende Schwächen und kommt meinen fotografischen Gewohnheiten nicht entgegen. Dafür versuche ich die Olympus 8080 mal zum Testen zu bekommen. Hatte bisher auch die Olympus 4040.

Dieter Steger
Gespeichert
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« Antworten #2 am: 24. Juli 2004, 01:01:09 »

Hallo Dieter,

was hat Dir an der A2 nicht gefallen? Welche Schwächen gibt es aus Deiner Sicht?

Diese Infos wären sicher für die Leser dieses Threads hilfreich.

Gruß

Rainer
Gespeichert
Anonymous
Gast
« Antworten #3 am: 24. Juli 2004, 13:23:13 »

Welche Kamera eignet sich für Freihandaufnahmen mit längerer Belichtungszeit besser?

Von der Minolta Dimage A2 wird behauptet sich hat ein großes Rauschen bei ASA 400. Aber anderseits hat sie keinen Bildstabilisator.

Die Olympus soll nur sehr wenig Rauschen haben.

Welche Kamera ist nun für Dämmerungsaufnahmen mit langen Belichtungszeiten besser geeignet?

Vielen Dank für Ratschläge!
Gespeichert
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« Antworten #4 am: 24. Juli 2004, 17:31:46 »

zur ersten Frage.

solange "länger" noch vom Bildstabilisator kompensiert werden kann, natürlich die A2. Wenn die Zeiten länger als ca. 1/8 sec (WW-Stellung entsprechend 28 mm Kleinbild)werden, brauchst Du auch für die A2 ein Stativ, denn der AS bringt ca. 2 Blenden- bzw. Zeitstufen Gewinn.

Daß die Olympus nur sehr wenig rauscht, ist falsch. Sie rauscht nur etwas weniger als die anderen :-)

- und das auch nur in der 50-ASA-Einstellung - diese Ausssage wird jedenfalls in einem Test gemacht.

Du kannst aber selber mal unter www.dpreview.com nachsehen - Phil Askey sowohl die A2 als auch die 8080 getestet.

Wenn Du auf Rauscharmut wert legst, solltest Du eine DSLR in Erwägung ziehen, die wegen der größeren Bildsensoren prinzipiell weniger rauschen.

Gruß

Rainer
Gespeichert
michael Hager
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 1946



WWW
« Antworten #5 am: 24. Juli 2004, 20:22:36 »

Zitat
Wenn Du auf Rauscharmut wert legst, solltest Du eine DSLR in Erwägung ziehen, die wegen der größeren Bildsensoren prinzipiell weniger rauschen.


Genau!

Wenn Du die A2 auf 100ISO festnagelst, wirst Du auch bei längeren Zeiten keine Probs (ausser die systembedingten, die auch bei anderen gleichwertigen Kameras auftreten) mit Rauschen bekommen, so Du denn die Rauschunterdrückung zuschaltest.
Der Stabilisator ist eine feine Sache und ich denke auch Rainer wird ihn vermissen, aber man kann nicht alles haben.
Von der Bildqualität ist die C-8080 tatsächlich einen kleinen Tuck besser als die A2, aber beide sind doch schon sichtbar von der Qualität einer digitalen SLR entfernt.

CCD-Diagonalen:
die meisten Kameras unter 500 Euro = ca. 10,5mm
Sony W1/Ricoh GX/Canon S60 = ca. 14,1mm
C-8080/A2 = ca. 16,9mm
D70 und ähnliche = ca. 28,4mm

zum Vergleich ein Kleinbildfilm = ca. 43,267mm


noch Fragen :-) ... michael
Gespeichert
Rainer Hey
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 4219



« Antworten #6 am: 24. Juli 2004, 22:29:56 »

Zitat von: "michael Hager"
Der Stabilisator ist eine feine Sache und ich denke auch Rainer wird ihn vermissen


Mein Stabilisator heißt Monostat und funktioniert an JEDER Kamera. Außerdem kann man damit Wildschweine verscheuchen - mach das mal mit dem AS der Minolta A2 :-)

Gruß

Rainer
Gespeichert
michael Hager
Administrator
lebende Forenlegende
*****
Beiträge: 1946



WWW
« Antworten #7 am: 25. Juli 2004, 00:50:36 »

Zitat
Wildschweine verscheuchen


Wieso verscheuchen, die werden doch gefangen, erlegt und gebraten - nur wen binden wir an den Baum ;-) ... michael
Gespeichert
Seiten: [1]
Drucken
 
Gehe zu: