21. Mai 2012, 20:45:54
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Autor Thema: Doku-Film gestern in der ARD  (Gelesen 1181 mal)
Anonymous
Gast
« am: 02. Juli 2003, 15:01:56 »

Hi,
habt ihr vielleicht auch gestern um 23:10 Uhr die Dokumentation in der ARD über den Kriegsfotografen James Nachtwey gesehen? (Wollte es eigentlich posten, das der kommt, war aber leider zu spät dran...)

Auf jeden Fall fand ich den Film sehr beeindruckend. Unter welchen Bedingungen Nachtwey seine brillanten Aufnahmen macht ist schon unglaublich. Nicht nur die weinenden und schreienden Mütter toter Soldaten, auch die Szenen, wo er nur mit einem feuchten Tuch vor dem Gesicht atmen konnte oder geschossen wurde. Und dann macht er unter solchen Umständen noch so gute Aufnahmen. Wahnisnn. Solche Männer wie Nachtwey haben seit gestern meinen grössten Respekt.

Wie ist Eure Meinung?

MfG, Wilfried

P.S.: Der Film an sich war natürlich auch sehr gut gemacht, ich denke nur an die kleine Kamera, die an dem Fotoapparat befestigt war...
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Holtus
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Beiträge: 40



« Antworten #1 am: 03. Juli 2003, 17:03:39 »

Fasziniert hat mich das Ganze schon, beeindruckend die kalte Präzision" dieses Ausnahmefotografen.!
Aber beileibe nicht unbedingt nachahmenswert. Mit seinem Seelenleben möchte ich nicht tauschen, auch nicht unbedingt mit der Motivwahl, denn es steht für mich fest, daß man die Frage beantworten muß mit JA, dass er zweifelsfrei durchs Fotografieren des Elends seinen wie auch immer gearteten Vorteil zieht.
Leider ändern seine Fotos nichts in der Welt, DASS ist das Dramatische!
Schwarz-weiß, kein Autofokus, wohl überwiegend DIA,
kein Tele, und immer RAN ANS MOTIV.
Und dann noch dieses individuelle Entwicklungslabor - und DIE Vergrößerungen!!!

Irgendetwas mache ich massig verkehrt...

Was ich nicht erkannt habe: Was war das für ein "Drahtanhängsel"(?) mit einem Stück vorn dran, welches in einer Szene zu sehen war.
Sah aus wie eine wackelnde Zieleinrichtung (grins) an der Kamera.

Wie dem auch sei, ich hoffe, dass er seine künftigen Einsätze überleben wird, rein statistisch gesehen ist er schon tot.

Amen
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utomatik ist gut - abschalten ist besser!
Anonymous
Gast
« Antworten #2 am: 04. Juli 2003, 14:03:24 »

Hallo, Holtus,

absolute Zustimmung. Der Mann hat beinahe etwas mechanisch, roboterhaftes an sich. Er funktioniert einfach perfekt und scheint auch sein Seelenleben zu beherrschen - "Gemütsathlet" - im positiven Sinne - meine ich.

Absolute Hochachtung auch meinerseits vor der professionellen Vorgehensweise, er lebt seinen Beruf.

Beim "googeln" fand ich noch folgenden Link: http://www.phoenix.de/dokus/13949/index.html

War wohl ne Wiederholung ?

Gruß, Thorsten

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Anonymous
Gast
« Antworten #3 am: 28. Juli 2003, 21:15:18 »

Der 'Link zum Film':

http://www.war-photographer.com/

und
http://www.time.com/time/photoessays/shattered/
und
...


Gruß
Peter
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Anonymous
Gast
« Antworten #4 am: 04. August 2003, 15:53:51 »

Und:

http://www.JamesNachtwey.com

Peter
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