Stefan Jungnitz
keine Tüte mehr ...
 
Beiträge: 4
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« am: 24. Juni 2002, 14:29:16 » |
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Hallo,
habe mir eine Casio QV4000 mit 1GB zugelegt und beim Einstecken des Microdrive festgestellt, daß dieses bei (leichtem) Schütteln deutlich hörbar klappert. Wie wenn irgendetwas innendrin lose ist. Ansonsten funktioniert es einwandfrei. Ist das normal?
Gruß Stefan
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wusel
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« Antworten #1 am: 25. Juni 2002, 23:35:34 » |
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Da Dein Microdrive im Gegensatz zu einer CF Card nichts anderes ist, als eine kleine Festplatte also mit allen logischen Teilen davon wie Lese/Schreibkopf, Magnetplatte und Haltearm, ist es durchaus normal das sie beim Schütteln Geräusche von sich gibt.
Dann schüttelst Du gerade den Schreib/Lesekopf über die Plattenoberfläche, was auf Dauer für die Platte nicht gesund ist.
IBM wirbt damit, das diese Platte extrem unempfindlich gegenüber Erschütterungen sein soll. Doch gemeint ist damit eine Erschütterung des Drives ausserhalb der kamera oder innerhalb der Kamera wenn diese ausgeschaltet ist. Ist die Kamera eingeschaltet, und gerade damit beschäftigt ein Bild zu speichern dann ist die Platte sehr anfällig gegenüber Erschütterungen. Eben mal mit dem Gerät irgendwo anecken und wech ist das Bild, oder auch der ganze Platteninhalt. Im schlimmsten fall ist auch gleich der Drive Schrott.
Ein anderer und auch nicht unwichtiger Aspekt ist der Karteneinschub Deiner Casio. Da befindet sich ein kleiner Auswurfhebel drinnen um den Drive halt auszuwerfen. Kann sein das der locker ist (das kann schonmal passieren). Das ist aber nicht weiter tragisch.
Die Führungsstege im Innern des Kartenschachtes sind für den Microdrive ein wenig zu schmal. Auch da kann unter Umständen was klappern.
Wenn da nochmehr klappert oder Geräusche von sich gibt wo keine hingehören und sich bei Dir der leise Verdacht in Richtung "Montagsmodell" richtet, dann sprich mal mit Deinem Kameradealer ob er da was machen kann.
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Stefan Jungnitz
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Beiträge: 4
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« Antworten #2 am: 26. Juni 2002, 00:04:24 » |
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Hallo,
erst mal danke für die Antwort.
Das Microdrive hab ich natürlich gaaanz vorsichtig geschüttelt. Und es klappert auch, wenn es aus der Kamera herausgenommen ist, d.h. es muß innerhalb des MD sein. Ich wollt halt einfach mal so rumhören, ob das auch bei andern so ist. Tip: Das Klappern ist am stärksten wenn man das Teil rechtwinklig zur Fläche (sozusagen als Fächer) bewegt.
Ich hab ja 2 Jahre Zeit zum Umtauschen, wenns wirklich was Ernstes sein sollte ...
cu Stefan
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michael Hager
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« Antworten #3 am: 26. Juni 2002, 00:08:10 » |
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Hi, wenn das so ist, dann solltest Du es sofort umtauschen! Die Schreib/Leseköpfe befinden sich im Ruhezustand in einer Parkposition in der nichts klappern kann und darf. In diesem Zustand verträgt das Microdrive locker einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf Steinfussboden! Sollte es also bei Dir klappern, dann sind die Köpfe nicht gesichert und das ist ein Defekt!
ciao ... michael
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Jochen
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« Antworten #4 am: 03. Juli 2002, 03:43:33 » |
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Habe gerade so ein Teil, welches sich "zufällig" in meiner Hemdentasche befand, horizontal leicht geschüttelt: da "klappert" auch etwas - leise. Da ich mit dem Ding schon hunderte Bilder gemacht habe ohne irgendwelche Probleme, vermute ich, daß dieses feine Geräusch "normal" ist. Übrigens soll das (der?) MD sogar im Betrieb ungewöhnlich unempfindlich für Erschütterungen sein. Das dürfte darauf beruhen, daß der Kopf nur Milligramm wiegt, so daß er keine großen Kräfte ausüben kann, selbst wenn er einmal kurz auf die Plattenoberfläche aufstoßen sollte. (Vermute ich...) Für hunderte von Euro darf man schon ein Produkt mit hervorragenden Eigenschaften erwarten, oder? Jochen
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Tobi
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« Antworten #5 am: 04. Juli 2002, 03:46:44 » |
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Auch ich hab nen !GB Microdrive, der klappert. Auch dieser MD macht weder bei Aufnahmen noch beim Abspelen irgendwelche Probleme.
IBM weist ja auch ausdrücklich auf das Klappern hin.
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wolfgang
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« Antworten #6 am: 04. Juli 2002, 12:07:36 » |
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Hi,
mein MD gibt auch geräusche, aber klappern kann man das nicht nennen. beim schütteln kleines tick, tick.
ansonsten beim MD alles im grünen bereich
wolfgang
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Stefan Jungnitz
keine Tüte mehr ...
 
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« Antworten #7 am: 05. Juli 2002, 22:56:19 » |
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Hallo,
hab den Umtausch erst mal zurückgestellt, da das bei mir anscheinend kein Einzelfall - vielleicht sogar die Regel - ist.
Wo weist IBM denn auf das Klappern hin? Ich hab schon mal im Internet gestöbert aber nichts gefunden. Beschreibung war bei mir nich dabei.
Gruß Stefan
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Tobi
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« Antworten #8 am: 08. Juli 2002, 18:20:55 » |
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Ich hab das hier vor einiger Zeit gefunden. http://www-3.ibm.com/storage/hdd/tech/techlib.nsf/techdocs/3CF5DDBEB08168EE87256AC000670646/$file/DSCM_ps.PDF Ich bin mir nicht ganz sicher ob das Geräusch auch tatsächlich mit dem von IBM beschreibenen Phänomen übereinstimmt, aber vielleicht hilfts. Das Klicken (Klappern wäre wirklich übertrieben is bei mir überigens auch seit der Auslieferung hörbar. Ich denke übrigens nicht, daß der Lesekopf dabei über die Platte schrabbelt. Ich denke er klackt in seiner Halteposition hoch und runter. Noch irgendwelche Kommentare von Michael?  Er is schließlich der Profi.
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Jochen
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« Antworten #9 am: 08. Juli 2002, 21:51:17 » |
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Meine Überlegung, daß der sehr leichte Kopf beim Schock die Plattenoberfläche ohne bleibenden Schaden berühren könnte, bezieht sich auf den Betrieb, nicht auf das leichte Geräusch beim Schütteln des MD. In dem PDF-Datenblatt werden (halbe Sinuswelle) 175 G für 2 ms genannt. Eigentlich würde ich noch eine starke Richtungsabhängigkeit erwarten: die 175 G dürften sich auf den ungünstigsten Fall beziehen, so daß sogar ein stärkerer Schock in vielen Fällen ohne böse Folgen bleiben dürfte - für das MD, keinesfalls für die Kamera oder das Notebook, in dem die Minifestplatte gerade im Betrieb ist!
Was mir zu denken gibt: Die Spezifikationen gehen von 140 "power-on"-Stunden pro Monat aus: Ich habe bei einer 5-Tage-Mega-Veranstaltung eine Canon Pro90 (die ätzend lange zum Starten braucht) vermutlich täglich 6-7 Stunden "unter Strom gehalten" (was viel Akkustrom braucht - der geringste Teil am Netzgerät, um offensichtlich unbrauchbare Aufnahmen zu löschen), zusätzlich mit Adapter im Notebook zur Auswertung nocheinmal eine vergleichbare Zeit, somit geschätzt 65 Stunden allein in diesen 5 Tagen. Das sollte man also nicht allzuoft machen.
Zu überlegen wäre, die MD-Daten auf die Notebook-Festplatte zu kopieren, aber dann sind die Bilder eben nur noch dort vorhanden, nicht schnell "mal eben auf einem anderen Rechner mit (z.B.) PCMCIA-Schnittstelle. Jetzt merke ich, daß ein CD-Brenner im bzw. am Notebook nicht schlecht wäre: CDs sind ja auch gut transportabel. Noch lieber wäre mir ein Mini-MO-Laufwerk, fertig entwickelt u.a. von Sony, Olympus-Sanyo-Hitachi/Maxell und wohl auch von DataPlay/Imation, aber aus rätselhaften Gründen nicht "marktgängig". (Von Sanyo gibt es so ein mobiles MO-Speichergerät auf iDphoto-Basis, aber derart teuer, gerade auch für die 730MB-Medien, daß man es praktisch vergessen kann.)
Dumme Frage: Wie schockresistent sind eigentlich die mobilen Datenspeicher auf Festplattenbasis, die hier immer als DIE Möglichkeit zum Sichern großer Bilddatenmengen angepriesen werden?!?!? Wenn diese Festplatte per headcrash den Geist aufgibt, können gleich viele tausend Bilder verloren sein! Ist der MD evtl. sicherer? Jochen
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Anonymous
Gast
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« Antworten #10 am: 06. August 2002, 15:08:50 » |
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Jochen schreibt: Ich habe bei einer 5-Tage-Mega-Veranstaltung eine Canon Pro90 (die ätzend lange zum Starten braucht) vermutlich täglich 6-7 Stunden "
Hallo Jochen, was höre ich da? Du hast dir dein Wunsch erfüllt und sich die Pro90 gekauft? Gratuliere! Aber wie es sich anhört, hast Du wohl auch Probleme mit der Auslöseverzögerung oder doch nur mit Startbereitschaft? Würde mich interessieren, ob Du mit der Kamera zufrieden bist.
Gruß Rubin
PS: Wo ist eigentlich das Eingabefeld für den Absender?
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