17. Mai 2012, 16:38:02
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Autor Thema: bresser  (Gelesen 1976 mal)
Anonymous
Gast
« am: 09. September 2002, 06:58:33 »

Hallo

Ich möchte mir für die Dämmerung das Bresser Linear 9mal 63 kaufen.Würde ich damit einen guten Kauf machen.Wer hat Erfahrung mit diesem Fernglas.Danke für eure Antworten .
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Rainer Hey
Administrator
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Beiträge: 4217



« Antworten #1 am: 09. September 2002, 23:00:53 »

Hallo unbekannte Tüte,

ich bin nicht der große Fernglasexperte, soviel vorab. Allerdings weiß ich aus dem jahrelangen Umgang mit Wechselobjektiven, daß bei optischen Geräten gute optische UND mechanische Qualität nicht zum Billigtarif zu bekommen ist. Ich hatte schon diverse Billigteile, die sich entweder in Einzelteile aufgelöst haben oder optisch unter aller S** waren; für das nächste Gerät wird fleißig gespart.

Ich habe mir gerade eben mal die Mühe gemacht und habe mit Google nach Tests gesucht (ganz einfach: die beiden Worte Fernglas Test in das Suchfeld eingeben. In den Test der Jagdzeitschriften taucht der Name Bresser nicht auf, und das wird einen Grund haben. Denn gerade die Jäger sind die Hauptanwendergruppe von Nachtgläsern.

Nach meiner Erinnerung ist Bresser eher eine Billigmarke für Tschibo-Filialen. Ich wäre also sehr vorsichtig mit dem Kauf. Wenn es denn sein muß, laß es Dir zur Ansicht geben, damit Du es in Ruhe in der Dämmerung ausprobieren kannst. Schon kleine Abweichungen in der optischen Achse der beiden Tuben ermüden das Auge, weil man schielen muß, um die beiden Bilder übereinander zu bekommen.

Davon abgesehen ist bei enem Glas mit 9-facher Vergrößerung die Freihandbeobachtung schon ziemlich schwierig; Du brauchst dazu eine sehr ruhige Hand. Siehe hierzu die Fernglasberatung der Foto-Erhardt-Seite (Linkleiste am linken Rand). Weniger ist manchmal mehr; überlege Dir, ob nicht ein 7x50 sinnvoller ist. Wenn Du einen Jäger kennst, frage ihn nach seinen Erfahrungen.

Gruß

Rainer

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Anonymous
Gast
« Antworten #2 am: 11. September 2002, 18:32:13 »

Hi wofür willst du das Glas gebrauchen?
Mein erstes Glas war ein Bob (wird hier und da wohl als Hausmarke verkauft) 8 x 56. Ist irgendwo im asiatischen Raum hergestellt worden und ein ausgesprochenes Billigglas. Jezt habe ich ein Leica 7 x 42. und bei Dämmerungsvergleichen konnte ich keine unterschiede in der Detailerkennbarkeit feststellen. Ich meine auch das der Unterschied  zwischen dem von mir geführten Leica und einem 8 x 56 von Zeiss oder Swarovski sich  wohl nur um einige Minuten längeren Nutzungsdauer beschränkt. Wer weiter sehen will sollte sich mit einem Spektiv aus den obengenannte Häusern (aber vieleicht auch Kowa und Optolyt) mit großen Objektivöffungen 77mm und mehr bei 20-, 30-facher Vergrösserung beschäftingen. Auch bei Nikon gibt es zu ähnliche Preiesn etwas, aber ich weiss nicht wie gut. Hier gibt es eine Kombination aus Spektiv und Viedeokammera und -Bildschirm, eine Teure aber vieleicht interesannte Sache da dann mit beiden Augen geschaut, und sogar mit einem anderen Gerät die bilder weiterverarbeitet werden können. Zurück zu den Ferngläsern. Es gibt von der Stiftung Warentest Tests. Diese beziehen sich aber alle auf weniger lichtstarke Gläser. Hier war, so ich mich recht erinnere, auch ein Bressner dabei. Wie Wichtig ist die mehanische Blastbarkeit. Hier sind die Renomierten Marken (Leica, (Minox als Leica-Ableger) Zeiss und Swarovski ) den allermeisten andere haushoch überlegen.
Insbesondere Leica und Minox und Zeiss mit der Innenfocusierung halte ich für das Beste was es so gibt
allgemein ist mir die Innenfocusierung lieber.
Optisch halte ich die genannte alle für potent wobei das Minox das schwächere sein könnte.
Im Mittelfeld sehe ich die Docter (gute bis sehr gute Optik aber schwer Steiner (gibts auch beim Bund, sind meist mit Einzelokularfocusierung, aber vorsicht es gibt wie bei Bressner auch viele verschiedene Serien)   Optolyt (Ist mir bei einer Vorführung trotzdem negativ Aufgefallen) Nikon (War bei einer Vorführung einem Minox unterlegen), das ein oder andere Eschenbach (habe ich noch nicht gehabt).
Hast du eine Brille?
Dann sind Brillenträgerokulare ganz wichtig. Hier bieten die Renomierten den größten Vorsprung.
Die Ausrichtung der Optischen Achsen ist ebenfalls ganz wichtig. Anderfalls kann es bei längerer Benutzung Kopfschmerzen geben.
Zusammenfassend möchte ich dir raten die Verschieden Modelle nebeneinander zu Vergleichen. Auch ruhig die verschieden Klassen (8 x 30, 7 x 42, 8 x 56 usw.). Beste Marken gege günstigere. Hast du dir dann eine Überblick gemacht, dann bitte um einen unter deinen Bedingungen. Das kansst du (bei den Jagdausstattern (insbesondere Frankonia und Kettner, die auch einen Versandhandel haben) ganz sicher, aber auch gute Fotohändler werden das arangieren. Denn es macht keinen Sinn dir ein Glas für 1.000 € zu empfehlen wenn du es selten gebrauchst oder dir das einfach zuviel Geld ist.Auch solltest du dir einmal gebrauchte Gläser ansehen. Diese gibt es im Fotohandel und öfter beim Büchsenmacher - Jagdausstatter, bzw in entsprechenden Fachblättern in den Kleinanzeigen von Privat. Ein gebrauchtes kann sehr gut sein und zumindest die Renomiermarken gehen fast nicht kaputt.





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Anonymous
Gast
« Antworten #3 am: 04. Januar 2006, 14:55:26 »

Zitat von: "Anonymous"
Hi wofür willst du das Glas gebrauchen?
Mein erstes Glas war ein Bob (wird hier und da wohl als Hausmarke verkauft) 8 x 56. Ist irgendwo im asiatischen Raum hergestellt worden und ein ausgesprochenes Billigglas. Jezt habe ich ein Leica 7 x 42. und bei Dämmerungsvergleichen konnte ich keine unterschiede in der Detailerkennbarkeit feststellen. Ich meine auch das der Unterschied  zwischen dem von mir geführten Leica und einem 8 x 56 von Zeiss oder Swarovski sich  wohl nur um einige Minuten längeren Nutzungsdauer beschränkt. Wer weiter sehen will sollte sich mit einem Spektiv aus den obengenannte Häusern (aber vieleicht auch Kowa und Optolyt) mit großen Objektivöffungen 77mm und mehr bei 20-, 30-facher Vergrösserung beschäftingen. Auch bei Nikon gibt es zu ähnliche Preiesn etwas, aber ich weiss nicht wie gut. Hier gibt es eine Kombination aus Spektiv und Viedeokammera und -Bildschirm, eine Teure aber vieleicht interesannte Sache da dann mit beiden Augen geschaut, und sogar mit einem anderen Gerät die bilder weiterverarbeitet werden können. Zurück zu den Ferngläsern. Es gibt von der Stiftung Warentest Tests. Diese beziehen sich aber alle auf weniger lichtstarke Gläser. Hier war, so ich mich recht erinnere, auch ein Bressner dabei. Wie Wichtig ist die mehanische Blastbarkeit. Hier sind die Renomierten Marken (Leica, (Minox als Leica-Ableger) Zeiss und Swarovski ) den allermeisten andere haushoch überlegen.
Insbesondere Leica und Minox und Zeiss mit der Innenfocusierung halte ich für das Beste was es so gibt
allgemein ist mir die Innenfocusierung lieber.
Optisch halte ich die genannte alle für potent wobei das Minox das schwächere sein könnte.
Im Mittelfeld sehe ich die Docter (gute bis sehr gute Optik aber schwer Steiner (gibts auch beim Bund, sind meist mit Einzelokularfocusierung, aber vorsicht es gibt wie bei Bressner auch viele verschiedene Serien)   Optolyt (Ist mir bei einer Vorführung trotzdem negativ Aufgefallen) Nikon (War bei einer Vorführung einem Minox unterlegen), das ein oder andere Eschenbach (habe ich noch nicht gehabt).
Hast du eine Brille?
Dann sind Brillenträgerokulare ganz wichtig. Hier bieten die Renomierten den größten Vorsprung.
Die Ausrichtung der Optischen Achsen ist ebenfalls ganz wichtig. Anderfalls kann es bei längerer Benutzung Kopfschmerzen geben.
Zusammenfassend möchte ich dir raten die Verschieden Modelle nebeneinander zu Vergleichen. Auch ruhig die verschieden Klassen (8 x 30, 7 x 42, 8 x 56 usw.). Beste Marken gege günstigere. Hast du dir dann eine Überblick gemacht, dann bitte um einen unter deinen Bedingungen. Das kansst du (bei den Jagdausstattern (insbesondere Frankonia und Kettner, die auch einen Versandhandel haben) ganz sicher, aber auch gute Fotohändler werden das arangieren. Denn es macht keinen Sinn dir ein Glas für 1.000 € zu empfehlen wenn du es selten gebrauchst oder dir das einfach zuviel Geld ist.Auch solltest du dir einmal gebrauchte Gläser ansehen. Diese gibt es im Fotohandel und öfter beim Büchsenmacher - Jagdausstatter, bzw in entsprechenden Fachblättern in den Kleinanzeigen von Privat. Ein gebrauchtes kann sehr gut sein und zumindest die Renomiermarken gehen fast nicht kaputt.





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